Pokémon GO - Tracking-System hilft Spielern auf dem Land immer noch nicht weiter

Das überarbeitete Tracking-System von Pokémon GO ist Spielern in ländlichen Gebieten weiterhin keine große Hilfe. Vielerorts wird beklagt, dass die gezielte Suche nach den Taschenmonstern unmöglich sei.

von Christopher Krizsak,
29.11.2016 12:45 Uhr

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Pokémon GO wurde dieser Tage mit einem neuen Tracking-System versorgt, das die Jagd auf Pokémon eigentlich vereinfachen sollte. Zahlreiche Spieler berichten trotzdem weiterhin von Problemen. Vor allem in ländlichen Gebieten sei die gezielte Suche nach bestimmten Taschenmonster schlichtweg unmöglich.

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Das überarbeitete "In der Nähe"-Feature ist mittlerweile an den Standort von PokéStops gebunden, womit Spieler in spärlich besiedelten Gegenden einen klaren Nachteil haben. Anfangs hingegen verhielt es sich so, dass Pokémon abhängig vom aktuellen Standort des Spielers angezeigt wurden. Eine bestimmte Anzahl an Fußspuren gab dabei die ungefähre Entfernung zu ihnen an.

In Wahrheit wusste aber außer Niantic niemand so wirklich genau, wie diese Mechanik eigentlich funktionierte. Nicht selten irrte man daher ziellos im Kreis herum, ohne dabei dem begehrten Pokémon auch nur ein Stückchen näher zu kommen. Für Spieler auf dem Land kam erschwerend hinzu, dass sie dort mit geringeren Spawnraten zu kämpfen haben und also wesentlich größere Distanzen zurücklegen mussten.

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Mitte Juli wurde dann bekannt, das das gesamte System verbuggt war, woraufhin es von Niantic deaktiviert wurde. Danach experimentierten die Entwickler mit einer neuen Tracking-Funktion, bei der das Bild eines sich in der Nähe befindlichen Pokémon beim nächsten PokéStop eingeblendet wurde. Ein Click auf den PokéStop gab dann dessen ungefähre Position auf der Karte preis. Seitdem sind die Spawnpunkte effektiv an die PokéStops gebunden.

Letzte Woche verkündete Niantic dann, dass Pokémon nur noch dann auf der Karte angezeigt werden, wenn sich auch ein PokéStop in der Nähe befindet. Spieler auf dem Land irren also vielerorts orientierungslos herum. Wer nicht gerade kilometerlange Wege zum nächsten PokéStop in Kauf nehmen will, hat damit das Nachsehen. Auch auf reddit gehen seitdem reihenweise Beschwerden ein.

Als Lösung schlagen einige Spieler vor, die Spawnrate der Pokémon in ländlichen Gebieten zu erhöhen oder aber entlegene PokéStops mehr Gegenstände abwerfen zu lassen. Auch eine Vergrößerung des Einzugsgebiets der PokéStops könnte Abhilfe versprechen. Bis sich Niantic dieses Problems allerdings annimmt, tappen zahlreiche Pokétrainer weiterhin im Dunkeln.

Wie sind eure Erfahrungen mit dem neuen Tracking-System von Pokémon GO?


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