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Prince of Persia: Warrior Within im Test - Test für iPhone

Der Sand der Zeit wirbelt auf dem iPhone. Die französischen Entwickler von Gameloft bringen mit Warrior Within gleich den zweiten Teil der legendären Trilogie. Funktioniert die komplexe Action oder scheitert der Versuch der Umsetzung?

von Thomas Ruhk,
11.07.2010 12:10 Uhr

Der Prinz hat nicht mehr viel zu lachen.Der Prinz hat nicht mehr viel zu lachen.

Der Prinz von Persien hat ein schwerwiegendes Problem: Seit er den Sand der Zeit dazu benutzt hat, das Schicksal vieler Menschen zu verändern, gilt er als Fremdkörper in der Zeitlinie. Der Wächter der Linie ist ein schwarzes Ungetüm namens Dahaka – es verfolgt den Prinz vehement und will ihn auslöschen. Um Dahaka zu entrinnen, begibt sich der Prinz zu einer verlassenen Insel. Er ist auf der Suche nach der Herrscherin der Zeit, die ihm helfen soll, die Erschaffung des magischen Sandes zu verhindern. Immer auf der Flucht vor Dahaka, stellt sich der Prinz erneut tödlichen Fallen und waghalsigen Kletteraktionen…

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Die Klettereinlagen sind und bleiben großartig.Die Klettereinlagen sind und bleiben großartig.

Prince of Persia – Warrior Within für das iPhone ist eine 1:1-Umsetzung der PS2-Fassung. Warum Entwickler Gameloft ausgerechnet den zweiten Teil der Originaltrilogie als erstes umgesetzt hat, ist nicht bekannt. Wie dem auch sei – die Portierung ist mit über 500MB Speicherplatz geradezu riesig geworden. Das Spiel ist mit zahlreichen Videosequenzen gespickt und beinhaltet zwölf lange Kapitel. Der Ablauf ist gleich geblieben: Der Prinz hangelt, klettert und springt in kolossalen Bauten herum, löst Schalterrätel, flieht immer wieder vor dem schwarzen Monstrum und bekämpft allerlei Bösewichte. Warrior Within ist sehr viel düsterer gehalten als der erste Teil der Trilogie.

Spielerisch vereinfacht, aber unverändert rabiat: Die KämpfeSpielerisch vereinfacht, aber unverändert rabiat: Die Kämpfe

Die PoP-Saga ist vor allem für die ungeheure Agilität des Hauptcharakters berühmt. Es war für Gameloft eine Herausforderung, die vielfältigen Manöver auf Apples mobiles Gerät zu übertragen. Mit leichten Abstrichen ist das auch gelungen. Neben dem virtuellen Stick steuert ihr den Prinz mit vier Buttons: Angriff, Sprung, Laufaktionen und die Zweitwaffe. Die beiden letztgenannten sind zudem noch Kontextabhängig. Der Button für die spektakulären Wandläufe wird im Kampf zum Blocken genutzt, während die Zweitwaffe bei Kletteraktionen verschiedene neue Funktionen erhält. Zeitmanipulationen werden über eine runde Fläche in der linken oberen Ecke aktiviert. Ein kurzer Druck verlangsamt die Zeit, haltet ihr den Schalter länger, läuft sie rückwärts. So können schief gegangene Sprünge und gegnerische Angriffe bis zu einem gewissen Punkt korrigiert werden. Ein Doppeltipp in die Bildmitte zentriert die Kamera hinter dem Prinz. Als größte Schwierigkeit zeigte sich im Test der kleine Bildschirm. Die PoP-Serie wurde für TV-Geräte konzipiert, um die gewaltigen Tempelbauten besser zur Geltung zu bringen. Rechts oben findet ihr einen Button für eine Distanzansicht sowie eine Kamera aus der Ego-Perspektive. Bei dieser seht ihr euch etwas hakelig mit Fingerstrichen um. Auf einem Handheld leidet daher die Übersicht, was aber der spielerischen Qualität des Titels keinen Abbruch tut.

Alle Bauten gehen ins gigantische.Alle Bauten gehen ins gigantische.

Um Warrior Within lauffähig zu machen ging man bei Gameloft einige Kompromisse ein. So ist die Auflösung der Grafik nicht so gut wie bei anderen Topspielen auf dem iPhone. Dafür erschlägt euch der Klassiker mit schierem Bombast und Größe. Immer wieder kommt es zu kurzen Ladeunterbrechungen, die teilweise auch mitten im Sprung oder gar im Kampf stattfinden. Das ist bisweilen nervig, sorgt aber dafür, das der Titel auch auf älteren iPhones/iPods gut spielbar bleibt. Die Videosequenzen sind unverändert toll. Die Musik klingt immer noch wie aus Tausendundeiner Nacht. Bei der Sprachausgabe gibt es manchmal Probleme im Timing. Hin und wieder bricht ein gesprochener Satz einfach ab, weil eine Ladepause kommt oder eine Filmszene endet.

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