Pro Evolution Soccer 2008 - Angespielt

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber manchmal bringt sie einen Elfer. Konami wagt das Experiment »vorgetäuschtes Foulspiel«, und wir haben es ausprobiert.

von Benjamin Blum,
25.07.2007 12:48 Uhr

Nach der WM 2006 wird endlich wieder Weltklassefußball in Frankfurt gespielt. Mit der Eintracht hat das allerdings nichts zu tun, wir besuchen Konami, um das potenzielle Fußball-Highlight Pro Evolution Soccer 2008 auszuprobieren. Schon nach den ersten Minuten auf dem Rasen ist klar, dass sich am Spielablauf wenig ändern wird: Pro Evo bleibt eine waschechte Simulation, die ein ausgeklügeltes Passsystem mit realistischen Spieleranimationen und hervorragender Ballphysik kombiniert.

Die Neuerungen finden sich eher im Detail. So fallen zum Beispiel das (wieder) etwas höhere Spieltempo und die schnelleren Pässe auf. Zum Positiven verändert haben sich die Torschüsse, da die Kugel mit deutlich mehr Wucht auf das Tor zufliegt. Wenn dann die Keeper eingreifen, zeigen sie ein realistischeres Verhalten als früher: Sehen sie den Schuss früh genug, lassen sie ihn weit nach außen abprallen, schwierige Bälle werden dagegen oft unbeholfen abgeklatscht, sodass im Strafraum die Chance zum »Abstauben« entsteht.


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