Pro Evolution Soccer 2011 im Test - Test für Xbox 360 und PlayStation 3

FIFA 11 bläst mit neuen Features zum Angriff. Kann Pro Evolution Soccer 2011 dagegen halten? Warum PES auf hohem Niveau stagniert, lest ihr im Test.

von Gamepro Redaktion,
21.09.2010 16:21 Uhr

PES 2011: Go Klose, go! Gesichter und Bewegungen wurden den realen Vorbildern sehr lebensecht nachempfunden. [PS3]PES 2011: Go Klose, go! Gesichter und Bewegungen wurden den realen Vorbildern sehr lebensecht nachempfunden. [PS3]

Ob man FIFA oder Pro Evolution Soccer bevorzugt, war schon immer eine Glaubensfrage. Beinharte Pro Evo-Jünger werden sich auch dieses Jahr kaum dazu bewegen lassen, ins FIFA-Lager zu wechseln, wenn sie dies nicht schon mit der Vorjahresversion getan haben. Das neue FIFA freut sich zwar über etliche Neuerungen und einen dicken Realismus-Schub, auf dem Platz spielt Pro Evolution Soccer 2011 seine alten Stärken aber wieder souverän aus: Unglaublich glaubhafte Spielzüge, packende Torraumszenen und ein exzellentes Spielgefühl sorgen vor allem in Multiplayer-Matches für unübertroffenen Fußball-Spaß.

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PES 2011
Genre: Sport
Release: 30.09.2010

Pro Evolution Soccer 2011 - Modi

PES 2011: Tore fallen wie gewohnt selten auf die gleiche Art und Weise. Hier schießt Bayern-Star Müller nach einem sehenswerten Dribbling das 1:0 gegen Tottenham. [360]PES 2011: Tore fallen wie gewohnt selten auf die gleiche Art und Weise. Hier schießt Bayern-Star Müller nach einem sehenswerten Dribbling das 1:0 gegen Tottenham. [360]

Das Hauptmenü erstrahlt zwar in neuem Glanz und ist schön übersichtlich, in Sachen Spielmodi hat sich aber nur wenig getan. Mit dabei ist wieder die Champions League mit allen aktuellen Teilnehmern, und auch die deutsche Nationalmannschaft wurde erneut komplett lizenziert, um mit ihr in selbst erstellten Turnieren und Wettbewerben antreten zu können. Des Weiteren lockt der altbekannte »Werde zur Legende«-Modus, in dem ihr mit einem selbst erstellten Nachwuchsspieler Karriere macht. Den Torhüter könnt ihr im Gegensatz zu FIFA 11 allerdings nicht verkörpern. Zudem steht euch wieder die umfangreiche Meister-Liga zur Verfügung. Hier managt und spielt ihr ein Team eurer Wahl – und zwar zum ersten Mal auch online. Wie gut das funktioniert, konnten wir noch nicht testen, die Community-Anbindung verspricht aber spannende Transfers und Duelle. Wirklich neu ist lediglich der südamerikanische »Copa Santander Libertadores«. Nett, aber im Vergleich mit dem fetten Lizenzpaket von FIFA 11 zu wenig. Vor allem die Bundesliga vermissen wir schmerzlich. Zwar sind mit Bayern München und Werder Bremen immerhin zwei Spitzenclubs lizenziert, bei den anderen Teams müsst ihr aber mit Fantasienamen Vorlieb nehmen. Prima gelungen hingegen: der neue Stadion-Editor, mit dem ihr euch prächtige Arenen bastelt.


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