Pro Evolution Soccer 6

Nicht nur die WM läuft auf Hochtouren, auch in der Redaktion wird gekickt: GamePro hat eine Vorabversion von PES 6 ausführlich angespielt. Lest alles über Kopfball-Ungeheuer, Fliegenfänger und schwarze Antilopen.

von Redaktion GamePro,
07.07.2006 16:44 Uhr

Eigentlich möchte man meinen, dass der Schiedsrichter bei einem Videospiel zum Thema Fußball gar keine so große Rolle spielt – bei Pro Evolution Soccer 5 war das jedoch durchaus der Fall: Der Referee pfiff sehr kleinlich und entschied schon bei oftmals harmlosen Fouls auf Frei- oder gar Strafstoß, was den Spielfluss ziemlich ausbremste. Diesbezüglich können wir schon einmal Entwarnung geben: In unserer Vorabversion von PES 6 zeigt sich der Schiri deutlich verbessert, da er mehr »Fingerspitzengefühl« beweist. So bleibt die Pfeife bei leichtem Gerangel und normalem Körpereinsatz im Mittelfeld häufiger stumm, nach einem schweren Foul, zum Beispiel einer Grätsche von hinten in die Beine, werden dagegen rigoroser als früher gelbe und rote Karten verteilt. Der virtuelle Lehrgang für die Referees scheint also erfolgreich zu verlaufen, aber auch die Spieler lernen beim sechsten Teil der PES-Reihe wieder einiges dazu, wie ihr im Folgenden lesen könnt.

PES 6
Genre: Sport
Release: 24.10.2006

Fußball ist Kopfsache

Schon nach wenigen Matches ist es klar: Die Steuerung bei PES 6 wird ein gutes Stück direkter und der Spielfluss etwas schneller als beim Vorgänger. Die virtuellen Kicker sind beim Dribbling beweglicher und nehmen den Ball versierter an, sodass wir ihn schneller weiterpassen können. Damit die Spielmechanik ausgewogen bleibt, werden die Pixel-Profis gleichzeitig auch in der Defensive geschult: Nach einer erfolgreichen Grätsche springt das runde Leder zum Beispiel nicht mehr so weit vom Fuß wie früher – stattdessen kommen wir mit dem entsprechenden Spieler samt Ball wieder schnell auf die Beine und treiben die Kugel nach vorne. Am deutlichsten macht sich die überarbeitete Steuerung in der Vorabversion beim Kopfballspiel bemerkbar: Bei Flankenläufen und Eckbällen haben wir – offensiv wie defensiv – deutlich mehr Bewegungsfreiheit. So spurten wir nach Vorstößen der Außenspieler über die Flügel regelmäßig entschlossen mit unseren Stürmern in den Strafraum, um mit einem Druck auf die »Schuss«-Taste den Ball per Kopf auf das Tor zu jagen – sofern uns nicht ein Verteidiger die Kugel wegschnappt. All diese Faktoren sorgen für einen ansehnlicheren Spielablauf und scheinen ein weiterer Fortschritt zu sein. Leider gibt es aber nicht nur Positives zu vermelden ...


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