Pro Evolution Soccer 6 im Test

»… ’54, ’74, ’90, Pro Evo 6, ja so stimmen wir alle ein … Mit dem Pad in der Hand und der Leidenschaft im Bein, werdet ihr Weltmeister sein.«

von Benjamin Blum,
09.11.2006 18:45 Uhr

Wer die Oktoberausgabe der Fußballzeitschrift »11 Freunde« aufschlägt, entdeckt dort eine interessante Werbebeilage: den handlichen Fußballaltar aus Pappe. Hat man ihn ausgeschnitten, gefaltet und geklebt, kann dort jeder Fan mit den beigelegten Vereinswappen der 32 deutschen Profiteams den Fußballgott um Tore und Punkte für seinen Lieblingsklub bitten. Auf der Rückseite des Bastelbogens findet sich dann der entscheidende Hinweis, wer mit dieser Beilage wirbt: »Wenn alles beten nicht hilft, kannst du mit FIFA 07 selbst für eine erfolgreiche Saison deines Vereins sorgen.« Ein Volltreffer, denn genau das ist eine der Sachen, die an Fußballspielen so viel Freude bereiten: Der Lieblingsklub spielt lausig und man brennt darauf, es selbst besser zu machen – also wird die Konsole angeschaltet und losgekickt. Bei FIFA 07 ist die Suche nach dem favorisierten Verein dank des dicken Lizenzpakets kein Problem, die Mannschaftswahl bei Pro Evolution Soccer 6 sorgt dagegen für Frust: Im ewigen Kampf um die Bundesligarechte musste Konami eine Niederlage einstecken und daraufhin die deutschen Mannschaften streichen. Nur Bayern-Fans haben Grund zur Freude: Ihr Team wird bei den »anderen Vereinen« geführt – und tritt mit Originalwappen und in den echten Trikots an. Neben den Münchnern konnte Konami auch neue Lizenzen aus dem europäischen Ausland ins Spiel integrieren, zum Beispiel von Manchester United und der kompletten ersten Liga aus Frankreich.


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