Fazit: Rainbow Six: Siege im Test - Ein Traum für Teamplayer

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Fazit der Redaktion

Dimitry Halley (@dimi_halley) Ja, auch ich wollte ursprünglich lieber ein Singleplayer-Spiel. Schließlich sind Taktik-Shooter mit Solo-Kampagne quasi ausgestorben, und ich bin ein großer Fan der alten Rainbow Six- und Ghost Recon-Teile. Aber seit ich bei einem Preview-Event in London mit den Pressekollegen einen Tag in Siege verbracht habe, bin ich unheimlich angetan von dem Multiplayer-Konzept des Spiels. Sowohl als Verteidiger als auch in der Rolle der Angreifer muss ich meinen Gegner ausmanövrieren, austricksen und irgendwie aufs Kreuz legen.

Das ist genau die Art von Teamwork, die ich mir für ein echtes Taktik-Spiel wünsche. Deshalb gehe ich auch schon meinen Freunden auf den Keks, dass sie sich gefälligst eine Truppe mit mir aufbauen sollen. So funktioniert Siege nämlich am besten - mit Kollegen, die man einschätzen und mit denen man sich verständigen kann. Bleibt nur die Frage, ob der Umfang des Spiels am Ende ausreicht, um meine Freunde langfristig bei der Stange zu halten. Und den Rest der Community.

Petra Schmitz (@flausensieb)Rainbow Six ohne Ding und Dieter? Was soll denn das für ein Rainbow Six sein? Okay, nach anfänglichem Grummeln über das Fehlen einer gescheiten Singleplayer-Kampagne mit meinen alten Helden hab’ ich mich damit arrangiert, dass das Spiel auch Leberwurstbrot: Siege heißen könnte. Mehr noch, ich finde es sogar richtig prima – sofern man denn mit Menschen zusammenspielt, die zur rechten Zeit das Maul aufbekommen und ansonsten der Situation angemessen die Klappe halten.

Rainbow Six: Siege ist nix für das schnelle Actionhäppchen zwischendurch und nix für Menschen, die am liebsten alleine rumziehen und auf Zusammenspiel husten. Es ist für Teams, für Menschen, die Spaß daran haben, gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten. Ich kann es dem Spiel gar nicht hoch genug anrechnen, dass es dem sogar in den Einblendungen Rechnung trägt. Statt »Du hast die Geisel wiederbelebt.« steht »Dein Team hat die Geisel wiederbelebt.« auf dem Bildschirm. Jeder Einzelne zählt, aber der Held ist trotzdem am Ende die Mannschaft.

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