Rainbow Six: Vegas

Rainbow Recon Cell: Ubisoft mischt munter Spielelemente und schickt euch in die weltgrößte Spielhölle.

von Henry Ernst,
13.10.2006 14:17 Uhr

Gut, dass der King das nicht mehr erleben muss! Denn als Terroristen beabsichtigen, die Wasservorräte von Las Vegas zu vergiften und obendrein den Hoover-Damm zu sprengen, steht die Lieblingsstadt von Elvis am Abgrund. Im Actionspiel Rainbow Six: Vegas können mal wieder nur die harten Burschen des Rainbow-Teams gegen die Bedrohung helfen. Wie in Rainbow Six: Lockdown verzichten sie auf Einsatzplanung oder Team-Management und stürzen sich direkt in trotzdem sehr taktische Ballereien. Gut so, denn wie in der Fernsehserie »24« bleibt nur ein Tag Zeit, um Las Vegas zu retten.

Nothing but a Hound Dog

Die Hintergrundgeschichte von Rainbow Six: Vegas erfahrt ihr ähnlich wie in Ghost Recon: Advanced Warfighter während kurzer Hubschrauberflüge zwischen den Einsätzen oder durch eingeblendete Nachrichtensendungen und Befehle – die öden Textbriefings aus dem Vorgänger Lockdown sind Vergangenheit. Netter Gag: Vom Hauptquartier aus meldet sich hin und wieder der alte Rainbow-Kämpe Ding Chavez zu Wort.

Die Top-Terroristin hinter den Anschlägen heißt Irina Morales, auf Rainbow-Seite stehen ihr neben dem Teamchef Logan Keller der Sprengmeister Mike Walter und der Aufklärungsfachmann Jung Park gegenüber. Im Vergleich zu früheren Titeln der Serie ist der Trupp also auf drei Mann geschrumpft, zudem sollen die Fachgebiete der Männer nur an besonders dafür gedachten Stellen in den Levels wichtig werden. Die früher ohnehin selten benutzte Planungsphase schenken sich die Entwickler wie in Lockdown, auch werdet ihr keine Teammitglieder direkt steuern können. Klingt nach Kahlschlag? Stimmt, allerdings will Ubisoft Montreal auch etliche Neuerungen einbauen, damit aus Rainbow Six: Vegas kein Serious Sam 2 wird und sich alte Fans der Reihe nicht entsetzt abwenden.


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