Rainbow Six: Vegas im Test

Mit kleinerem Team und taktischem Geschick stürmt die Rainbow-Einheit an die Action-Spitze.

von Gamepro Redaktion,
15.01.2007 17:32 Uhr

Das Zockerparadies Las Vegas ist nach wie vor das Eldorado für Glücksspieler und ein Synonym für Prunk und Glanz. In Rainbow Six: Vegas ist davon allerdings nicht mehr viel zu spüren, denn Terroristen haben die US-Spielermetropole in ihre Gewalt gebracht und drohen damit, sämtliche Wasservorräte zu vergiften sowie den Hoover-Damm zu sprengen. Ein klarer Fall für das altbekannte Team Rainbow, das es fortan in 20 Levels der Solo-Kampagne mit etlichen üblen Burschen unter der Führung der international gesuchten Top-Terroristin Irina Morales zu tun bekommt.

Aus vier mach drei

Im neuesten Teil für Xbox 360 (die PS3-Umsetzung ist für März 2007 geplant) besteht das Team Rainbow nur noch aus drei Elitekämpfern. Ihr verkörpert den Teamchef Logan Keller; mit Sprengstoffexperte Mike Walther und Aufklärungsspezialist Jung Park stehen euch zwei größtenteils schlau agierende K.I.-Kameraden zur Seite. Diese befehligt ihr indirekt via Fadenkreuz, was hervorragend funktioniert und eine intuitive Team-Führung ermöglicht. Auf Knopfdruck schickt ihr die Kollegen an den gewünschten Ort und gebt ihnen diverse Befehle. So könnt ihr etwa die Anweisung erteilen, Türen und manche Wände per C4 aufzusprengen, oder einen Raum mit Blend- oder Handgranate zu stürmen. Euer authentisches Waffenarsenal, das ihr vor jedem Einsatz festlegen dürft, besteht aus je einer Primär- und Sekundärwaffe sowie unterschiedlichen Granatentypen. Darunter befinden sich von handlichen Pistolen wie der »Desert Eagle« über Maschinengewehre vom Typ 552 Commando, AK-47 oder AUGA3 bis hin zu Scharfschützengewehren à la »Scout Tactical« nur die besten Waffen, die für ein Einsatzteam vom Schlage Rainbow in Frage kommen. Getöteten Feinden könnt ihr ebenfalls die Waffe abknöpfen, müsst dafür dann aber euer altes Modell ablegen. Der regelmäßige Einsatz der Zoom-Funktion, die fast jeder Knarre spendiert wurde, ist empfehlenswert. Aus der Distanz entledigt ihr euch beispielsweise bequem nerviger Dachschützen und könnt dann gefahrlos weiterziehen.

Mit der neuen »Snake Cam« habt ihr zudem jederzeit einen nützlichen Begleiter dabei. Mit diesem technischen Wunderding schaut ihr wie Kollege Sam Fisher in Splinter Cell heimlich unter Türen durch und inspiziert den dahinterliegenden Raum. So ortet ihr problemlos potenzielle Feinde und könnt eure Manöver dadurch besser planen. Zu eurer Grundausstattung gehört außerdem ein Wärmesichtgerät, das vor allem bei Nachteinsätzen ein wichtiges Utensil ist.


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