Rainbow Six: Vegas 2 - Ohne ACES-System - In Deutschland geschnitten

Details zu den Kürzungen.

von Andre Linken,
16.04.2008 13:48 Uhr

Nachdem die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) dem Taktik-Shooter Rainbow Six: Vegas 2 ihr Prüfsiegel verweigert hatte, ließ Ubisoft das Spiel für den deutschen Markt anpassen (wir haben berichtet ). Mittlerweile steht fest, was der Schere zum Opfer gefallen ist: das ACES-System. In der Originalfassung von Vegas 2 belohnt euch ACES (Advanced Combat Enhancement Specialization) in den Disziplinen Close Combat (Nahkampf), Assault (Sturmangriff) und Marksmanship (Schießkunst) für besondere Leistungen. Benutzt ihr etwa mit Vorliebe Scharfschützengewehre und erzielt mit ihnen eine bestimmte Anzahl an Fern- oder Kopfschüssen, schaltet ihr nach und nach bessere Sniper-Flinten frei.

Der Clou von Vegas 2 ist dabei, dass ihr euer Alter-Ego nicht nur im Mehrspielermodus, sondern auch in der Kampagne individuell ausrüsten könnt. Waffen und Uniformteile, die ihr im Deathmatch freischaltet, dürft ihr also auch mit in den Solo-Modus nehmen. Da in der deutschen Version das ACES-System fehlt, könnt ihr hier von Anfang an auf alle Waffen des Spiels zugreifen. Das bringt deutschen Rainbows letztlich einen Vorteil, immerhin müsst ihr euch die stärksten Waffen nicht erst erarbeiten. Andererseits dürfte die Beschneidung Vegas 2 einen Teil seiner Langzeitmotivation rauben, insbesondere im Multiplayer-Modus.

Das übrige Erfahrungspunktesystem, das euch nach einer bestimmten Zahl von Abschüssen in höhere Dienstgrade befördert, bleibt Vegas 2 erhalten. Allerdings dauert der Levelaufstieg in der deutschen Version länger, da die Erfahrungspunkte-Boni des ACES-Systems wegfallen. Kleiner Trost: Mit neuen Dienstgraden schaltet ihr lediglich zusätzliche Kleidungsstücke und Schmuckgegenstände frei, die keine spielerischen Vorteile bringen, sondern nur schick aussehen.


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