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Ratchet & Clank Future: Tools of Destruction im Test

Nicht bitter, sondern süß: Auch der Ratchet&Clank-Cocktail für die PS3 geht runter wie Öl. Aber wie wäre es mal mit neuen Zutaten?

von Bernd Fischer,
26.11.2007 00:00 Uhr

Fast alle von uns wissen, wo sie herkommen. Schließlich steht in der Geburtsurkunde die genaue Uhrzeit und auch der Geburtsort. Der Lombax Ratchet hat hingegen mal wieder keinen blassen Schimmer, wo eigentlich seine Wurzeln liegen. Nun hat sich der Fantasy-Held eigentlich vorgenommen, nach seinem letzten Abenteuer auf Ahnensuche zu gehen. Dazu bleibt aber wieder mal keine Zeit, denn gerade, als Ratchet zusammen mit der Blechbüchse Clank einen Augenblick Ruhe hat, wird die Stadt Metropolis angegriffen. Das Ziel der Attacke: Ratchet. Ein gewisser Imperator Tachyon hat es auf den vermeintlich letzten Lombax abgesehen und will dem heimatlosen Wesen endgültig an den Pelz. Klarer Fall: Alle Pläne werden über den Haufen geworfen und der nächste Kampf beginnt.

Multifunktions-Spitzohr

Wer auch nur einen Teil der Ratchet & Clank-Reihe gespielt hat, dürfte sich bei Tools of Destruction sofort wohlfühlen: Ihr steuert den Lombax Ratchet durch farbenfrohe Levels, knüppelt Roboterfeinde mit eurem Schlagstock nieder und erledigt kleinere Aufträge. Aufgelockert wird das Geschehen durch Ballereinlagen mit eurem Raumschiff oder Knobelmissionen, in denen ihr kurzzeitig den Roboter Clank dirigiert. Soweit, so gut. Doch so bewährt und abwechslungsreich das Spielprinzip auch sein mag: Insomniac Games enttäuscht jeden, der bei Ratchet & Clank: Tools of Destruction auf Innovationen hofft. Neue Elemente sind Mangelware, im Prinzip handelt es sich um ein Update der alten Teile mit deutlich aufgebohrter Grafik. Das muss aber nichts Schlechtes bedeuten, die Serie zeichnet sich ja vor allem durch ausgezeichnete Spielbarkeit und rasante, humorvolle Inszenierung aus.

Insgesamt 20 Levels auf unterschiedlichen Planeten gibt es. So prügelt ihr euch zum Beispiel zu Beginn durch eine futuristische Metropole, nur um ein Level später in einer Sumpfgegend haarige Jump&Run-Sequenzen zu überstehen oder in einer Kampfarena zu landen. Pro Areal müsst ihr immer mehrere Missionsziele zu erfüllen. So sollt ihr Bauteile für euer kaputtes Raumschiff in einer Ruinengegend finden, euch Zugang zu Fabriken verschaffen oder Zwischengegner platt machen. Und auch wenn es unterschiedliche Ziele zu erfüllen gilt – im Prinzip läuft jedes Level nach gleichem Muster ab: Verschafft euch Überblick über das Areal, prügelt euch durch die Feinde und gelangt zum Zielpunkt, wo entweder ein Gegenstand oder ein Durchgang zu einem neuen Areal auf euch warten. Klingt langweilig, ist es aber nicht. Denn das Abenteuer spielt sich exzellent und die Missionen sind so kurzweilig inszeniert, dass ihr Ratchet & Clank in einem Rutsch durchspielen wollt. In einigen Levels übernehmt ihr auch die Kontrolle über Clank, dann macht ihr von den Fähigkeiten des Droiden Gebrauch. Er kann die Zeit verlangsamen, um flink unter schließenden Türen hindurch zu schlüpfen oder Laufbänder mit Stacheln heil zu überqueren. An bestimmten Stellen helfen euch auch kleine Wesen: Per Tastendruck kommandiert ihr sie zu Reparaturen, was euch zum Beispiel dann zugute kommt, wenn ein Brückenteil fehlt oder ein Aufzug defekt ist. Diese Einlagen sind nicht schlecht, so richtig spannend werden sie aber selten.

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