Resident Evil - Fanbase besteht aus 30- bis 40-jährigen: Capcom will stärker jüngerer Zielgruppen ansprechen

Die eingeschworene Fangemeinde der Resident Evil-Reihe geht laut Capcom mittlerweile steil auf die 40 zu. Daher möchte das Unternehmen zukünftig auch jüngere Spieler für die Reihe begeistern - auch abseits des eigentlichen Spielinhalts. Wie sich das Ganze bei weiteren Serienteilen bemerkbar machen wird, darüber schweigt Capcom allerdings noch.

von Sebastian Klix,
28.12.2013 18:26 Uhr

Die bereits etablierte Fangemeinde von Resident Evil ist Capcom zu unsicher. Daher müsse man zukünftig auch stärker jüngere Spieler für die Marke gewinnen.Die bereits etablierte Fangemeinde von Resident Evil ist Capcom zu unsicher. Daher müsse man zukünftig auch stärker jüngere Spieler für die Marke gewinnen.

Auch wenn Resident Evil 6 bei vielen Spielern und Kritikern nicht all zu gut wegkam, ist die Marke für Capcom natürlich nach wie vor ein wichtiges Pferd im Stall. Somit gilt als relativ sicher, dass nach dem sechsten Teil der Kernreihe sowie dem Ableger Resident Evil: Revelations bereits ein weiteres Spiel in der Entwicklung steckt. Bereits kurz nach dem action-fokussierten Resident Evil 6 zeigte sich Capcom selbstkritisch - nicht zuletzt wegen den hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Verkaufszahlen.

So erklärte man dann schließlich vor einigen Monaten, dass man das Feedback der Spieler auch annehmen und in einem nächsten Resident Evil umsetzen müsse. Zurück zu den Wurzeln und die Kern-Fangemeinde ansprechen, so Capcoms Fazit (wir berichteten).

Doch das mag nicht so recht zu dem passen, was Capcom nun in dem Bericht »The Secret of Success: Resident Evil« auf seiner offiziellen Website anmerkte: Die Fans der Reihe, zu deren besten Survival-Horror-Zeiten, wären mittlerweile schon Ende 30 bis Mitte 40, schließlich stammt auch das erste Resident Evil bereits aus dem Jahr 1996. Da man bei dem japanischen Entwickler befürchtet, dass diese Fanbase langsam wegbrechen könnte, da die älteren Semester komplett mit dem Spielen aufhören könnten (warum auch immer), müsse man zukünftig auch neue und vor allem jüngere Zielgruppen erschließen.

Das sagt natürlich erst einmal nichts darüber aus, in welche Richtung genau sich die Resident Evil-Reihe zukünftig entwickeln könnte, schließlich stehen auch jüngere Spieler nicht automatisch auf »heruntergedummte« Fließband-Action. Trotzdem dürfte es für Capcom schwer sein, alles unter einen Hut zu bekommen und mit der Reihe sowohl alteingesessene Fans zufrieden zu stellen, als auch neue hinzuzugewinnen.

Daher verfolge man bereits seit längerem auch abseits vom Gameplay im Marketing-Bereich immer neue Wege, um jüngere Spieler auf Resident Evil aufmerksam zu machen. Etwa durch Anzeigen in Fashion-Magazinen, Events wie die »Halloween Horror Night« in Zusammenarbeit mit den Universal Studios Japan oder der Eröffnung des Biohazard Cafe & Grill S.T.A.R.S. in Tokyo. Wie sich das Vorhaben, mehr jüngere Menschen für die Spiele selbst zu begeistern, auf die Spielmechaniken zukünftiger Resident Evil-Teile auswirkt, gilt aber abzuwarten.

Quelle: Capcom.co.jp

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