Resident Evil 4 (dt.) (Nachtest) im Test

Die Zeit des Wartens hat ein Ende – der Terror regiert jetzt auch auf der PS2!

von Bernd Fischer,
15.05.2006 18:04 Uhr

Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen: Resident Evil 4 für den GameCube ist ohne Frage eines der besten Spiele der letzten Jahre. Kein anderer Titel vermag euch so zu terrorisieren, so zu fesseln wie dieser. Hier erlebt ihr, dass die Angst nicht schlurft und schleicht, sondern mit Wahnsinnsschritten auf euch zugerannt kommt, nur um euch von hinten zu packen und mit voller Härte auf den Boden zu schleudern. Und um es kurz zu machen: Bei seiner Umsetzung auf die PS2 hat das Spiel nichts von seinem Biss verloren – im Gegenteil!

Resident Evil 4
Genre: Action
Release: 02.11.2005

Das Männlein im Walde

Erfreulicherweise spielt sich die PS2-Version genauso flüssig wie das Original. Auch in Sachen Präsentation behält Resident Evil 4 (dt.) seinen teuflisch guten Glanz: Die Levels haben nichts von ihrer dichten Atmosphäre eingebüßt, obwohl einige Details wie Kerzenflackern oder Bodentexturen heruntergefahren wurden. Auch der Sound ist schrecklich schön geblieben. Das Warten auf die PS2-Fassung hat sich definitiv gelohnt: Habt ihr die Haupthandlung einmal abgeschlossen, erlebt ihr die Story noch einmal aus einer anderen Perspektive. Die Bonusmission »Separate Ways« erzählt die Geschichte von Ada Wong, die ebenfalls in der spanischen Region unterwegs ist. Dabei wird diese Nebengeschichte äußerst geschickt mit der Haupthandlung verbunden – so werden einige offene Fragen geklärt. »Separate Ways« schlägt noch einmal mit einer Spielzeit von vier bis fünf Stunden zu Buche. Zusammen mit dem Hauptteil ergibt sich eine Gesamtzeit von knapp 25 Stunden! Zusätzlich gibt es exklusiv in der PS2-Version zwei neue Waffen, neue Kostüme, die Dokumentensammlung »Adas Report«, ein Kino, in dem ihr alle Zwischensequenzen betrachten könnt, echtes 16:9-Breitbildformat und einen Progressive-Scan-Modus. Auch Sammler werden mit der Umsetzung bedient: Neben der »normalen« Version erscheint noch eine limitierte Edition in einer schicken Stahlbox. Preislich liegen beide gleich, allerdings solltet ihr schnell zuschlagen, da die Auflage auf 50.000 Stück begrenzt ist! Das Spiel beruht auf der deutschen GameCube-Version und ist damit komplett ungeschnitten, ihr braucht also nicht auf platzende Köpfe, Trefferzonen und jede Menge Pixel-Blut zu verzichten. Die komplette Uncut-Fassung (einschließlich der beiden GC-Bonusmissionen) ist hierzulande indiziert.

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