Resident Evil 4: Wii Edition im Test - Biohazard mit Bewegung

Die Wii ist bekanntlich eine Konsole für die ganze Familie. Und bei diesem Spiel lässt sogar der Papa das Licht an!

von Daniel Feith,
28.06.2007 13:24 Uhr

Horrorspiele sollen uns Angst machen. Uns da erwischen, wo unsere Unsicherheit am tiefsten sitzt. Uns dann die Nackenhaare aufstehen lassen, wenn wir der nächsten Bedrohung gegenüberstehen. Nicht jedes Horrorspiel lässt uns den nackten Angstschweiß ausbrechen. Einige versuchen es über den stillen Grusel, andere bevorzugen den lauteren, brutaleren Weg.
Silent Hill lässt uns den psychologischen Horror erleben. Trauer, Gewissen und Angst führen uns in absurde, geisteskranke Welten, die wir nur überleben und begreifen können, wenn wir einen klaren Verstand bewahren.

Resident Evil 4 braucht keine verrosteten, verrottenden Gegenden. Es erwischt uns da, wo wir uns bislang - auch als Spieler - immer sicher gefühlt haben: in der Verschnaufspause. Bei diesem Angriff auf eure Nerven gibt es nämlich keine Momente zum Ausruhen. Und wer bereits die GameCube oder PS2-Version gespielt hat, weiß: Es gibt viele Gruselspiele, aber – nur Resident Evil 4 verdient das Prädikat »Horror«!


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