Resident Evil 5

Noch nicht ganz, aber schon mal ein ganzes Stück: Capcom lässt die Horrorkatze aus dem Sack! Unsere Preview von Capcoms Hausmesse.

von Bernd Fischer,
03.06.2008 14:00 Uhr

Es ist heiß in Las Vegas. Bereits am Vormittag klettert das Thermometer auf 35 Grad, die gleißende Sonne sticht in die Augen. Ohne Sonnenbrille verschwimmt die Umgebung zu einer gleißenden Masse. Ähnliche Vorrausetzungen also, unter denen Resident Evil-Veteran Chris Redfield sein neues Abenteuer bestehen muss. Denn den muskulösen Recken verschlägt es in der neuesten Episode der Schreckensserie nach Afrika. Der dunkle Kontinent ist der bislang hellste Schauplatz der Serie!

Wir befinden uns in einem Hotel in Las Vegas, um uns an zwei Tagen das kommende Line-Up von Capcom anzuschauen. Der japanische Traditionshersteller hat eine ausgewogene Genre-Mischung am Start, von Prügelspielen bis hin zu Knobeleinlagen ist alles dabei. Der absolute Star des Captivate-Events ist aber klar: Resident Evil 5. Bis auf vereinzelte Trailer-Schnipsel gab es bislang noch nichts zu sehen. Alle, die gehofft haben, selbst Hand an das Horror-Highlight anlegen zu dürfen, werden aber enttäuscht. Spielbare Versionen gibt es keine, dafür wird uns von den Producern Jun Takeuchi (Lost Planet) und Masachika Kawata (Resident Evil 4 Wii) eine knapp 20-minütige Demo vorgeführt, die es wirklich in sich hat.

Resident Evil 5
Genre: Action
Release: 13.03.2009

Während Villariba noch putzt…

Die Demo erinnert frappierend an den Einstieg aus Resident Evil 4 (dt.) :Chris Redfield befindet sich in einem abgeschiedenen Dorf in Afrika. Innerhalb eines festgelegten (aber weitläufigen) Areals muss der Held eine bestimmte Zeit überleben, während ihm unzählige Feinde auf den Fersen sind. Der Abschnitt beginnt in einem kleinen Raum. An der bewährten Perspektive hat sich seit dem letzten Teil nichts geändert, wir schauen Chris beim Gehen und Schießen immer noch über die Schulter. Bereits nach wenigen Momenten klopfen die ersten Gegner an: Dorfbewohner mit glühend roten Augen, die sich mit diversen Schlaginstrumenten ausgestattet haben. Unerbittlich streifen, schlurfen oder rennen sie auf Chris zu. Der versucht anfangs, einen großen Bogen um die Gegner zu machen. Nach einer Weile geht das aber nicht mehr: Es sind zu viele! Also packt Redfield die Waffe aus. Auch das Zielen funktioniert genauso wie beim letzten Mal: Auf Knopfdruck legt Chris die Knarre an, per Laserpointer sucht ihr euch eine neue Heimat für eure Kugel. Wieder dabei: die einzelnen Trefferzonen an Feinden. Schießt Chris seinen Häschern in die Beine, sacken sich in sich zusammen. Trifft er genau in den Brustkorb, werden die Gegner kurz nach hinten gerissen. Am sichersten ist aber immer noch der Kopfschuss. Geübte Schützen verlangsamen ihre Opfer erst mit einer Kugel ins Knie, danach wird der Schädel perforiert.

Vereinzelt schleudern die Dorfbewohner Sicheln auf euch. Wer schnell genug ist, lenkt mit einer Kugel die Flugbahn der Klinge ab, um dann schnell zum Gegenangriff anzusetzen. Auch wieder dabei: das Nahkampfsystem. Der »X«-Knopf ist kontext-sensitiv belegt, richtet seine Aktion also automatisch nach dem Geschehen. Habt ihr einem Feind per gezieltem Schuss aus der Bahn geworfen, legt ihr mit einem schönen Tritt nach oder -- und das ist neu beim fünften Teil -- setzt zum kräftigen Faustschlag an. Der körperliche Einsatz wird nahezu immer belohnt: Geschwächte Gegner lassen sich so am effektivsten ausschalten.

Den brandneuen Trailer zu Resident Evil 5 findet ihr hier im Stream

Den neuen Resident Evil 5-Trailer könnt ihr euch auch hier in HD herunterladen

Alle neuen Screenshots zu Resident Evil 5 findet ihr hier


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