Resident Evil: Afterlife - Film-Trailer: 3D-Action statt Grusel

Im ersten Kino-Trailer zum vierten Resident Evil-Film Afterlife lassen Milla Jovovich und Ali Larter die (untoten) Fetzen fliegen.

von Michael Obermeier,
06.04.2010 11:09 Uhr

Im vierten Film rechnet Alice mit Wesker ab.Im vierten Film rechnet Alice mit Wesker ab.

Auf der WonderCon in San Francisco hat die Produktionsfirma Screen Gems einen ersten Trailer zu Resident Evil: Afterlife veröffentlicht. Der vierte Teil der Videospiel-Verfilmung knüpft an die Ereignisse von Resident Evil: Extiction an, Milla Jovovich übernimmt einmal mehr die Hauptrolle als genetisch verbesserte Kriegerin Alice. Im Registuhl nimmt - wie schon bei den Vorgängern Resident Evil, Apocalypse und Extinction - Paul W.S. Anderson platz.

Im Trailer sind bereits einige Schauplätze des Films zu sehen. So verschlägt es Alice und Claire Redfield (Ali Larter) unter anderem in das zerstörte Los Angeles und verschiedene Geheimlabors des Biowaffen-Konzers Umbrella. An dessen Spitze steht diesmal der aus den Videospielen bekannte Albert Wesker (Shawn Roberts). Der in der Vorlage eigentlich blonde Sonnenbrillenträger ist selbst eine wandelnde Biowaffe und wird im Film voraussichtlich der Oberbösewicht sein. Ebenfalls aus dem (Remake des) Ur-Resident Evil und zuletzt Resident Evil 5 bekannt ist Claires Bruder Chris Redfield. Der soll in Afterlife ebenfalls auftauchen und von Prison Break-Star Wentworth Miller gespielt werden.

Resident Evil: Afterlife soll mit der gleichen 3D-Technik wie schon James Cameron's Avatar, dem sogenannten »Fusion Camera System«, gedreht worden sein. Dadurch sollen Objekte wie etwa geworfene Ninja-Sterne oder Pistolenkugeln besonders plastisch wirken.

Der Trailer zum vierten Resident Evil-Film erweckt zumindest jetzt schon den Anschein, dass sich die Reihe weiterhin weg vom Horror hin zur durchgestylten Action-Orgie entwickelt. Ob das die Schuld der Filmemacher ist, sei dahingestellt. Immerhin setzte auch das letzte Spiel der Reihe – Resident Evil 5 - mehr auf Panik und Action anstatt auf subtilen Grusel. Der Hammer-schwingenden »Henker-Majini« daraus taucht auch im Afterlife-Trailer auf.

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