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Resident Evil Archives: Resident Evil im Test - Test für Nintendo Wii

Was Nintendo kann, kann Capcom schon lange: Das GameCube-Remake gibt's jetzt auch als Wii-Version. RE Archives: Resident Evil im GamePro-Test.

von Kai Schmidt,
21.01.2010 16:04 Uhr

Hinter dem sperrigen Titel Resident Evil Archives: Resident Evil verbirgt sich die Wii-Umsetzung des sechs Jahre alten GameCube-Remakes des noch älteren PSone-Originals. Wie gehabt kämpft ihr euch wahlweise als Chris Redfield oder Jill Valentine durch das als vermodertes Herrenhaus getarnte Geheimlabor der Umbrella Corporation. Dort bekommt ihr es mit mutierten Supermonstern und blutrünstigen Zombies zu tun, die ihr fachgerecht entsorgen müsst. Damit nicht genug, bereiten euch einige Rätsel ziemliches Kopfzerbrechen: Die Umbrella-Mitarbeiter sind dafür bekannt, übervorsichtig zu sein - wundert euch also nicht über abstruse Suchspielchen, in denen ihr zum Beispiel den zweigeteilten Schlüssel für das Genforschungslabor in der Kantine und dem Büro des Hausmeisters findet.

Träge wie ein Zombie

Die teilweise unlogischen, mit langen Laufwegen verbundenen, Rätsel sind nur eins der Ärgernisse bei Resident Evil Archives: Resident Evil: Capcom hat das betagte Spiel 1:1 vom Cube auf die Wii portiert. Die damals noch atemberaubende Rendergrafik wirkt heutzutage genau wie das Farbband-Speichersystem ziemlich angestaubt. Ebenfalls reichlich vermodert ist das Inventar, das vor allem bei Chris dermaßen begrenzt ist, dass ihr ständig Gegenstände in die an einigen Ecken verteilten Kisten auslagern müsst. Auch die Steuerung ist träge wie ein klassischer Untoter und nicht mehr ganz zeitgemäß. Dazu trägt auch die Entscheidung für eine indirekte Steuerung bei - das heißt, dass ihr nach oben drückt, um in Blickrichtung nach vorne zu laufen, während seitliche Bewegungen dazu führen, dass sich eure Figur dreht. Immerhin hat man aber daran gedacht, alle möglichen Wii-Steuerungsvarianten zu unterstützen: Ihr dürft sowohl per Wiimote-Nunchuk-Kombo als auch mit Classic Controller oder GameCube-Joypad auf Zombiejagd gehen. Wer will, kann auch einfach die Wiimote ohne Nunchuk-Zusatz anschließen - allerdings raten wir von dieser Variante dringend ab.

Als beste Lösung haben sich im Test der Classic Controller und das GameCube-Pad erwiesen. Mit Wiimote und Nunchuk dürft ihr zwar über die Bewegungserkennung eure Waffe auf die Zombies richten, doch das funktioniert nur mit einiger Verzögerung und ist ebenfalls nicht empfehlenswert. Außerdem ist der Analogstick des Nunchuk etwas zu ungenau für das Spiel, sodass ihr es erst mit einiger Übung schafft, eine gerade Linie zu laufen. Wer das Resident Evil-Remake bereits als GameCube-Version besitzt, muss auf keinen Fall erneut zugreifen. Für alle anderen lohnt sich der Kauf auch nur dann, wenn sie keinen Wert auf zeitgemäße Technik und Dynamik legen - nervenaufreibende Action wie in Teil 4 oder 5 sucht ihr beim gemächlichen Anfang der Saga vergebens.

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