Resident Evil: The Mercenaries 3D - Dauerwelle für Redfield

The Mercenaries 3D für Nintendo 3DS hat uns auf dem Captivate so überzeugt, dass wir das Fehlen von Revelations leicht verschmerzen konnten. Lest hier, warum.

von Bernd Fischer,
13.04.2011 16:05 Uhr

Resident Evil: The Mercenaries 3DResident Evil: The Mercenaries 3D

Dass Nintendos 3DS technisch einiges auf dem Kasten hat, beweist Resident Evil: The Mercenaries 3D: Die brachiale Highscore-Jagd sieht (abgesehen von ein paar Kanten und Details bei den Texturen) fast so gut aus wie die großen Vorbilder. Wie bei den beiden Bonusspielen von Resident Evil 4 und Resident Evil 5 ist es eure Aufgabe, möglichst viele Gegner unter Zeitdruck vom Bildschirm zu fegen. Für die 3DS-Episode gibt es mehrere Neuerungen: Zum ersten Mal ist es möglich, gleichzeitig zu laufen und zu schießen, was die Action deutlich dynamischer gestaltet. Darüber hinaus lassen sich nun vor jedem Spiel bestimmte „Skills“ aktivieren: So ladet ihr zum Beispiel schneller nach oder legt einen zusätzlichen Elektroschock auf jeden Nahkampfangriff. Dadurch variieren die Matches je nach den gewählten Attributen, ihr legt euch eure eigene ideale Spielweise zurecht. Der Waffenwechsel wird nun blitzschnell über den Touchscreen vorgenommen, was ebenfalls der Geschwindigkeit zugute kommt. Soll heißen: Mehr Zeit zum Ballern und mehr Zeit, um an eurem Highscore zu feilen. Mercenaries 3D lässt sich sowohl alleine, als auch im Koop (online und lokal) bestreiten, insgesamt 30 unterschiedliche Missionen soll es geben.

Bonusmission mit Vollwertkost

Resident Evil: The Mercenaries 3DResident Evil: The Mercenaries 3D

Auf dem Captivate 2011 konnten wir Resident Evil: The Mercenaries 3D anspielen und sind begeistert. Technisch kann der Titel ebenso überzeugen wie spielerisch, nach kurzer Zeit haben wir uns perfekt an den dynamischeren Ablauf (inklusive dem Waffenwechsel per unterem Bildschirm) gewohnt und rücken den Feinden nun noch effektiver zu Leibe. Mit den Skills gleichen wir unsere spielerischen Schwächen aus (zum Beispiel, wenn uns die Gegner zu nahe kommen und wir nun schneller nachladen können) und gerade die Möglichkeit, gleichzeitig schießen und laufen zu können, sorgt endlich für modernes Shooter-Feeling. Übrigens: Zwei Zielmodi stehen zur Verfügung – wer mit der klassischen „Über die Schulter“-Ansicht nicht klarkommt, wechselt einfach im Menü zur Ego-Perspektive. Die spielt sich etwas flotter und profitiert besonders vom netten 3D-Effekt. Käufer der Spiels erwartet ein besonderes Schmankerl: Auf dem Modul befindet sich eine Demoversion von Resident Evil: Revelations, das laut Capcom im Vergleich zum fünften Teil (und Operation Raccoon City!) wieder deutlich mehr in Richtung Horror gehen und euch dank stimmungsvoller Gruselfeinde und Schauplätzen die Nackenhaare aufstellen soll. Ein Erscheinungstermin ist leider noch nicht bekannt.


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