Resistance: Fall of a Man - Der Endzeit Shooter - Feuer frei auf der E3!

Wir haben uns in dem düsteren Baller-Machwerk den Weg durch die Monster-Horden geschossen.

von Redaktion GamePro,
11.05.2006 10:38 Uhr

Von Killzone war zwar weit und breit nichts zu sehen, trotzdem kamen Shooter-Fans am Sony-Stand auf ihre Kosten. Denn mit Resistance: Fall of a Man hat Sony ein heißes Eisen im Feuer. Die Hintergrund-Geschichte ist dabei genretypisch eher unspannend. Brutale Monster tauchen plötzlich auf und der Spieler muss diese (Überraschung) umnieten. Das inzwischen zu 80 Prozent fertig gestellte Spiel lässt euch gegen Horden hässlicher Bösewichte antreten. Gegen diese setzt ihr Granaten und verschiedenen Schiessprügeln ein. Ähnlich wie Gears of War, verlangt auch Resistance überlegtes Vorgehen: Wer einfach hinter seinen Kanonenfutter-Kameraden hermarschiert, endet ziemlich schnell als roter Klumpen unter den Füßen der Gegner. Nur wenn ihr die Deckungsmöglichkeiten nutzt und Waffen (unter anderem mit einem wirklich coolen Verfolgungs-Schuss) richtig einsetzt, habt ihr eine Chance. Große Außenareale, in denen es an allen Ecken und Enden explodiert und scheppert, wechseln sich mit engen Gängen und dunklen Höhlen ab. Die Animationen der Gegner und Mitstreiter ist gelungen, die Ingame-Physik leistet ebenfalls ganze Arbeit. Wo auch immer ihr hinballert zerspringen Objekte in unzählige Einzelteile als nettes Extra gibt’s hübsche Partikel und Staubwolken. In optischer Hinsicht liegt Resistance: Fall of a Man etwas über dem Niveau von Call of Duty für die Xbox 360, muss im Moment allerdings gegen Gears of War eindeutig die Waffen strecken. Seltsamerweise haben wir eine lieb gewonnene Kleinigkeit beim spielen vermisst: Den guten alten Rumble-Effekt, wenn eine Granate hochgeht der schweres Gerät in Stellung gebracht wird. Kein Wunder, denn das Rumpeln musste den Platz für den ach so innovativen Tilt-Sensor räumen.


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