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Inhaltsverzeichnis

Retro Anime-Spiele - Mega Drive: Teil 4 - Rückblick auf das Anime-RPG Phantasy Star 4

Im letzten Teil unseres Retro Anime Spiele Specials sprechen wir über das Mega Drive- RPG Phantasy Star 4 und klären die Frage was den Titel zum zeitlosen Klassiker macht.

von Gamepro Redaktion,
21.06.2009 08:00 Uhr

Als Konsolen-RPG Fan weiß man, dass der Startschuss für das Genre Mitte der 80’er Jahre fiel – am 27. Mai 1986, um ganz genau zu sein. An diesem Tag erschien in Japan nämlich »Dragon Quest«, begeisterte Presse wie auch Spieler gleichermaßen und wurde quasi über Nacht zum Millionenseller. Viel Grund zum Feiern, könnte man meinen, doch bei Sega sorgte die Erfolgsnachricht damals eher für Magenschmerzen. »Dragon Quest« erschien nämlich nur auf dem »NES« von Konkurrent Nintendo, während das eigene »Master System« nun ohne großen Rollenspiel-Blockbuster da stand.

Dies sollte sich erst knappe 1 ½ Jahre später ändern, als Sega mit »Phantasy Star« endlich auch ein eigenes RPG im Angebot hatte – und was für Eines! Technisch der »NES«-Konkurrenz meilenweit voraus, konnten auch Gameplay und Story schwer beeindrucken und brachten dem Spiel den Ruf als bestes RPG der 8-Bit Generation ein. Der »Mega Drive«-Nachfolger »Phantasy Star II« wurde mit ähnlicher Begeisterung aufgenommen – aus dem »One-Hit-Wonder« wurde so eine erfolgreiche Rollenspielserie mit viel Zukunftspotential.Leider wurde der Aufwärts-Trend mit dem dritten Teil jäh unterbrochen. Von einem neuen Team innerhalb von ein paar Monaten entwickelt, konnte »Phantasy Star 3« den hohen Standard der Vorgänger nicht halten. Die enttäuschten Fans machten ihrem Unmut lautstark Luft und zwangen Sega damit, sich wieder auf die alten Stärken zu besinnen. Die Serie wanderte somit zurück in die Hände von Rieko Kodama, der Produzentin der ersten beiden Titel. Kodama und ihr Team machten sich sogleich mit dem erklärten Ziel an die Arbeit, aus »Phantasy Star 4« das beste Sega-RPG überhaupt zu machen.

»High Noon im Weltraum«

Die Story von »Phantasy Star 4« versetzt euch auf den kargen Wüstenplaneten Motavia. Trotz des unwirtlichen Klimas führen dessen Bewohner ein recht angenehmes Leben – bis vor Kurzem jedenfalls. Seit ein paar Monaten haben sich Monster unbekannten Ursprungs überall breitgemacht und den Handel zwischen den Siedlungen empfindlich gestört. In der Rolle der versierten Jägerin Alys Brangwin sowie ihres Junior-Partners Chaz Ashley sollt ihr nun dem Geheimnis der Monsterbrut auf die Schliche kommen.Was als hier noch kleine Mystery-Geschichte beginnt, entfaltet sich schnell zum intergalaktischen Mammut-Abenteuer. Wie kaum eine andere Rollenspiel-Serie mischt »Phantasy Star 4« geschickt traditionelle Fantasy-Settings mit Abstechern in den Weltraum und Besuchen auf fremden Planeten –sogar in andere Dimensionen werdet ihr versetzt. Die Story wird straff erzählt, ist gespickt mit cleveren Anspielungen auf die Vorgänger und bietet darüberhinaus die sympathischste Crew diesseits von »Chrono Trigger« - feine Sache.

Spielerisch mag »Phantasy Star 4« auf den ersten Blick recht ordinär aussehen, ihr solltet euch davon aber nicht täuschen lassen. Klar, der eigentliche Spielablauf weicht kaum von der gängigen Formel ab – auf großer Weltreise folgt ihr der Story und besucht ihr die verschiedensten Städte und Dungeons – allerdings steckt hier der Teufel im Detail. Wenn ihr genau hinschaut merkt ihr schnell, dass insbesondere das Gameplay nahezu ideal ausbalanciert ist. Cutscenes lockern das Geschehen an den richtigen Stellen auf, die Dungeons sind selten zu lang und die Kämpfe sind stets fordernd, aber fair.

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