Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-AboUNSER TIPP

12 Monate

 Bester Preis
 Heftarchiv jederzeit buchbar
2,99€

pro Monat

Auf geht's
Quartals-Abo
3,99€

pro Monat

3 Monate

 20% günstiger als Flexi-Abo
 Heftarchiv jederzeit buchbar
3,99€

pro Monat

Auf geht's
Flexi-Abo
4,99€

pro Monat

1 Monat

 Monatlich kündbar
 Heftarchiv jederzeit buchbar
4,99€

pro Monat

Auf geht's

Inhaltsverzeichnis

Retro Anime-Spiele - Super Nintendo: Teil 4 - Rückblick auf des SNES-Klassiker Chrono Trigger

Jüngst auf dem Nintendo DS re-released verzaubert die original SNES-Version von Chrono Trigger doch noch immer am meisten!

von Gamepro Redaktion,
31.05.2009 10:00 Uhr

Das Rollenspiel-Genre ist in Japan untrennbar mit zwei großen Namen verbunden: »Final Fantasy« von Spiele-Entwickler Squaresoft und »Dragon Quest« von Konkurrent Enix. Beinahe parallel starteten gegen Mitte der 80’er beide Serien auf dem NES und zogen in den Folgejahren Millionen von begeisterten Spielern in ihren Bann. Nicht jeder »Final Fantasy«-Fan hat damals aber auch automatisch »Dragon Quest« gespielt, umgekehrt traf dies natürlich ebenfalls zu. Was wäre aber nun wenn es ein Spiel geben würde, dass alle Rollenspieler gleichermaßen anspricht? Diese Frage hat man sich beim Squaresoft damals auch gestellt und sogleich einen cleveren handfesten Plan geschmiedet. Nichts Geringeres als das ultimative Japano-RPG wollte man erschaffen.

Jahre bevor sich beide Firmen zum heutigen Rollenspiel-Mogul »Square Enix» zusammenschlossen, trat Squaresoft an Enix heran und ließ das damals sogenannte »Dream Team« zusammenstellen. Die kreativen Köpfe hinter »Dragon Quest« und »Final Fantasy«, Yuji Horii und Hironobu Sakaguchi, wurden mit der Leitung des Projekts beauftragt. Für das Design wurde Akira Toriyama angeheuert, der neben »Dragon Quest« auch für die wahnsinnig erfolgreichen »Dragon Ball«-Mangas verantwortlich war. Dazu kamen vielversprechende Neulinge wie Storyschreiber Masato Kato (»Xenogears«) und Komponist Yasunori Mitsuda (»Chrono Cross«) mit an Bord. Im Frühjahr 1995 ernteten die Verantwortlichen schließlich die Früchte ihrer Arbeit: »Chrono Trigger« wurde für das SNES veröffentlicht und den Händlern buchstäblich aus den Händen gerissen.

In der Rolle von Crono, einem energiegeladenen Teenager mit roter Stachelfrisur, begebt ihr euch zu Beginn des Spiels auf den »Milennial Fair«, dem frisch angelaufenen Jahrmarkt in der benachbarten Stadt Guardia. Hier lasst ihr beim Hau-den-Lukas die Muskeln spielen und futtert nebenbei ein wenig Zuckerwatte, sogar ein nettes Mädel namens Marle läuft euch über den Weg und ihr klappert gemeinsam die Stände ab. Dann passiert jedoch das Unglaubliche. Eure technikverrückte Freundin Lucca präsentiert ihre neueste Erfindung: Einen Teleporter. Sofort probiert Marle die Maschine aus und verschwindet daraufhin spurlos! Ihr folgt ihr natürlich… und landet prompt 400 Jahre in der Vergangenheit!
Ähnlich wie im Filmklassiker »Zurück in die Zukunft« geht es nun mit Crono auf ein großes Zeitreise-Abenteuer. Nachdem ihr Marle wieder gerettet habt ist die Story nämlich noch lange nicht vorbei. Es folgen Ausflüge ins tiefste Mittelalter, in die Steinzeit und sogar bis ans Ende der Zeit! Wo sich andere Rollenspiele mit einer normalen Heldengeschichte begnügen, dreht »Chrono Trigger« erst richtig auf. Der Spielverlauf sprüht nur so vor cleveren Ideen, neben der nötigen Dramatik steckt auch noch ein gehöriger Schuss Humor drin und trotz wechselnder Zeitperioden bleibt die Handlung stets logisch -- Wunderbar!

Viel vom Charme des Spieles machen vor allem die Charaktere aus. Hauptfigur Crono ist zwar ein typischer Rollenspiel-Protagonist Marke aufgeweckter Draufgänger, aber das macht nichts. Um ihn herum sammelt sich nämlich eine der sympathischsten RPG-Partys aller Zeiten: Neben Marle und Lucca kommen noch der wandelnde Amphibienmensch Frog, der metallene Robo sowie die Steinzeit-Schönheit Ayla dazu. Im Laufe des Abenteuers wachsen euch eure Kollegen derart ans Herz, dass ihr sich nach Ende des Spieles regelrecht vermisst.

1 von 2

nächste Seite



Kommentare(6)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.