Rise of the Tomb Raider - Endlich wieder ordentlich in Gräbern wühlen

In Rise of the Tomb Raider soll wieder mehr Tomb Raider stecken. Wir haben uns die Fortsetzung zum Serien-Reboot auf der E3 2015 genauer angeschaut und klären, ob das stimmt.

von Petra Schmitz,
17.06.2015 15:28 Uhr

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Nach dem Reboot der Tomb Raider-Serie, in dem die junge Lara vor allem mit Überleben, spektakulären Abstürzen und später mit Rumgeballer beschäftigt war, soll sie in Rise of the Tomb Raider wieder öfter in die Hinterlassenschaften alter Kulturen hinabsteigen. Das bedeutet aber nicht, dass Frau Croft aufs Kämpfen verzichtet. Im Gegenteil. Wir haben uns von Crystal Dynamics einen kurzen Abschnitt vom Auftakt des Spiels zeigen lassen.

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  • Die Ausgangssituation von Rise of the Tomb Raider ist ähnlich wie im Reboot. Lara strandet dieses Mal allerdings nicht auf einer Insel, sondern in einem abgelegenen Winkel von Sibirien. Wo - Überraschung - wieder mal irgendwelche zwielichtigen Typen im großen Stil nach wertvollen Artefakten suchen und es so gar nicht leiden können, dass da noch jemand ist, der das Gleiche vorhat.
  • Der Aufbau der Welt ist ebenfalls ähnlich der des Vorgängers: Nach einer leicht schlauchigen Passage öffnet sich das Gebiet und lässt der Archäologin Raum zum Erkunden.
  • Ein Zusammenschnitt einzelner Spielszenen im Anschluss an die Demo deutete darauf hin, dass Lara nicht in Sibirien bleiben wird. Wir sahen nämlich außerdem noch Dschungelruinen und Klettereien in einem recht kargen Wüstengebirge.
  • Laras Guerillatechniken (O-Ton der Entwickler) wurden im Vergleich zum Vorgänger aufgepeppt. Sie muss sich noch immer um ihre Ausrüstung kümmern, kann etwa einen anfänglichen Standard-Bogen im Laufe des Spiels gegen bessere tauschen, einer funktioniert besser bei direkten Auseinandersetzungen, ein anderer taugt eher für den Einsatz beim Schleichen. Aus Pilzen und Pfeilen bastelt sie jetzt Giftpfeile, sogar mitten im Kampf - die entsprechenden Zutaten im Inventar vorausgesetzt. Und aus Benzinkanistern baut sie in Windeseile Brandbomben.
  • Was uns besonders gut gefallen hat: der Schnee in Sibirien. Der weht Lara nicht nur brutal um die Ohren, er behindert sie auch spürbar beim Laufen. Bei einer Flucht vor einem Bären sprang sie einmal statt auf einen Baumstupf in den Tiefschnee und kam dann nur noch im Schneckentempo vorwärts. Resultat: tote Lara, sattgefressener Bär.
  • Auch toll: Sowohl Lara als auch alle anderen Lebewesen hinterlassen deutliche Spuren im Tiefschnee.
  • Nicht so toll: Lara hat das Jammern noch nicht ganz abgelegt. Außerdem neigt sie weiterhin dazu, alles zu kommentieren oder zu erklären. Das wirkt manchmal arg aufgesetzt und so, als würden die Entwickler den Spieler nicht für voll nehmen.

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