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Samba de Amigo im Test - Review für Nintendo Wii

Ay Caramba, jetzt gibt’s Samba!

von Jan Walenda,
09.01.2009 16:44 Uhr

Wer »Maracas« für eine neue Fruchtsaftsorte hält, liegt falsch – es ist nämlich die portugiesische Bezeichnung für Rumba-Rasseln. Und eben diese Musikinstrumente spielen die Hauptrolle in Samba de Amigo. Der Titel erschien bereits im Jahr 2000 für Segas Dreamcast. Der Packung lagen zwei Maraca-Controller bei, die man im Spiel wie echte Rasseln verwenden konnte – damals ein revolutionäres Spielprinzip.

Gearbox (Brothers in Arms) haben jetzt eine Wii-Umsetzung des Titels programmiert. Die Bewegungen der Maracas werden wahlweise mit Wiimote und Nunchuk oder mit zwei Wiimotes simuliert. Ähnlich wie bei Guitar Hero sausen Punkte über die Glotze, die ihr erwischen müsst, sobald sie in einem der sechs Kreise angelangt sind. Die Kringel sind rund um die Spielfigur angeordnet. Es gibt deshalb drei Grundhaltungen: Arme hoch, Arme seitlich am Körper und Arme nach unten. Statt einen Fret-Button zu drücken, schüttelt ihr einfach mit dem richtigen Timing die Fernbedienung oder den Nunchuk. Comic-Choreograph »Mister Pose« blendet auch immer mal wieder Tanzposen ein, die ihr dann für einige Sekunden halten müsst.

Schwitza de Amigo

Samba de Amigo wird gerade in den höheren Schwierigkeitsgraden zur schweißtreibenden Herausforderung. Die Spielmodi wie »Karriere«, »Rekord«, »Wettkampf« und »Überleben« bestreitet ihr in vier Schwierigkeitsgraden und schaltet dabei Extras frei. Euer Gezappel wird selbst bei heißeren Rasselrhythmen einwandfrei erkannt. Apropos Rhythmen: Stolze 44 Songs haben es auf die Scheibe geschafft. Bei einem Großteil der Lieder handelt es sich um Cover-Versionen, die Band hat hier fast immer gute Arbeit geleistet. Im Test lief es uns nur beim Cover von Chumbawambas »Tubthumping« eiskalt den Rücken runter, das ist einfach nur auf tanzbar getrimmter Billig-House.

Wem die Songliste noch nicht lang genug ist, der holt sich für 500 Wii-Points das erste Downloadpaket mit drei neuen Songs, das 118 Blöcke belegt. Im Mehrspieler-Modus zappelt ihr zu zweit vor der Konsole, bis die Schwarte kracht. Grafisch gibt es keine großen Überraschungen, was bei einem Musikspiel aber nicht weiter schlimm ist. Wir hatten Spaß beim Hüftenkreisen, den Coolness-Faktor eines Guitar Hero erreicht der Titel jedoch nicht.

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