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San Andreas in der Kinokritik - Wenn Erde und Muskeln beben

An der Westküste der USA treffen zwei Naturgewalten aufeinander: Gewaltige Erdbeben und die gigantischen Muskelberge von Dwayne »The Rock« Johnson. Das Ergebnis ist ein Knaller.

von Sarah Schindler,
28.05.2015 13:13 Uhr

San Andreas - Exklusiver Clip zum Katastrophen-Film 0:43 San Andreas - Exklusiver Clip zum Katastrophen-Film

Die Frage ist nicht ob, sondern wann. Wann wird die Westküste der USA das lang erwartete Jahrhundert-Erdbeben erschüttern? 1906 wurde San Francisco von einem Beben der Stärke 7,8 getroffen. Zu verdanken hat die Region ihre Erdbeben-Anfälligkeit der San-Andreas-Verwerfung.

Die Plattengrenzen der Pazifischen- und Nordamerikanischen Platten bewegen sich ständig, reiben sich und erzeugen so zahlreiche leichte Beben. Dass es wieder zu einem großen Beben kommt, ist nur eine Frage der Zeit. Brad Peyton widmet sich nun in seiner zweiten großen Regiearbeit (nach »Die Reise zur geheimnisvollen Insel«) der bildgewaltigen Naturkatastrophe und holt sich dazu Dwayne Johnson als heldenhaften Rettungsflieger ins Boot.

Das Jahrhundert-Beben

Dass die Erde ab und zu bebt, ist für die Bewohner der großen Westküsten-Städte, Los Angeles und San Francisco, nichts Ungewöhnliches. Auch für Rettungsflieger Ray (Dwayne Johnson) gehört es zum Alltag, dass leichte Beben Menschen in missliche Lagen geraten lassen, aus denen er und sein Team sie retten müssen.

Doch niemand rechnet damit, dass das gefürchtete und seit Jahren erwartete Mega-Erbeben wirklich kommt und so überrascht es alle, als die Millionenstadt Los Angeles erschüttert wird. Das Beben der Stärke 9 legt dabei fast alles in Schutt und Asche und bringt unter anderem Rays Noch-Ehefrau Emma (Carla Gugino) in Gefahr.

San Andreas - Bilder zum Kinofilm ansehen

Doch das Erbeben in Los Angeles war nur die Vorhut und auch Rays Tochter Blake (Alexandra Daddario), die sich gerade in San Francisco befindet, sitzt fest. Aber Rettung naht! Emma und Ray sind bereits auf dem Weg nach San Francisco um ihre Tochter zu retten - hoffentlich noch vor der großen Katastrophe!

Von kleinen und großen Tragödien

Es ist kein Geheimnis, dass alle großen Katastrophenfilme demselben Muster folgen: Bette in das große Ganze, der allumfassenden Tragödie, eine intime Familiengeschichte ein. Am besten eine offenbar zerrüttete Familie, die nur durch die Katharsis einer Katastrophe wieder zusammenfindet - gepaart mit bombastischer Zerstörungswut ist dann der Erfolg fast garantiert.

Genauso geschieht es in San Andreas: Rays eigene, vergangene Tragödie holt ihn ein und lässt ihn doch zu ungeahnter Stärke finden. Die Suche, gemeinsam mit seiner Noch-Ehefrau, nach der Tochter schweißt die beiden wieder enger zusammen und das Erdbeben mutiert zum Teilzeitpsychologen. Vergangenheitsbewältigung und Tränen inklusive.

Das bedeutet zwar nicht, dass San Andreas besonders viel Tiefgang bietet und der Fortgang der Geschichte ist bereits nach fünf Minuten absehbar. Dennoch bilden die Familien- und die kurzen Nebengeschichten einen stabilen Rahmen in der sonst zerfallenden Welt. Und die Welt, zumindest die Westküste der USA, geht bombastisch unter. Ganze Landstriche werden verwüstet, sacken hunderte Meter in die Tiefe und Wolkenkratzer stürzen ein, als wären sie aus Zahnstochern erbaut.

Randall Starr und Colin Strause, Leiter der visuellen Effekte, hauen dabei ein wahres CGI-Feuerwerk heraus, welches so faszinierend echt wirkt, dass man sich zweimal überlegt, ob man den nächsten Urlaub wirklich in Kalifornien verbringen möchte - in Anbetracht der realen Gefahr, die von der Andreas-Verwerfung ausgeht.

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