Scribblenauts Unlimited im Test - Schreib dir dein eigenes Universum

In Scribblenauts Unlimited geben wir Gott eine Laserpistole, den Dämonen eine Streitaxt und lassen sie in einem Käfig voller pinker Zombie-Affen das Duell um die Weltherrschaft ausfechten. Im Test klären wir ob das Wortakrobaten-Abenteuer auch auf Dauer begeistert.

von Antonia Seitz,
28.01.2013 14:00 Uhr

Scribblenauts Unlimited - Test-Video zum (wort-) witzigen Adventure Scribblenauts Unlimited - Test-Video zum (wort-) witzigen Adventure

Wer wollte nicht schon mal mit nur einem Pinselstrich die ganze Welt verändern? Sternbilder in den Himmel zeichnen oder auf einem giftgrünen Velociraptor mit Jetpack durch die Gegend fliegen? Kranke mit nur einem Wort heilen oder Bowser gegen einen übergroßen T-Rex in den Kampf schicken? Kurz gesagt, ein bisschen Gott spielen? Scribblenauts Unlimited bringt uns diesem Traum zumindest ein kleines Stück näher, denn der dritte Teil der Wortakrobaten-Serie lässt uns noch mehr künstlerische Freiheit im Gutes (oder auch Böses) tun.

Release-Verschiebung

Der Release-Termin für Scribblenauts Unlimited wurde in Deutschland bis auf weiteres verschoben. Ursprünglich sollte der Wortakrobaten-Titel am 8. Februar bei uns erscheinen. Einen Grund für die Verzögerung wollte Nintendo nicht nennen. Der neue Erscheinungstermin soll aber in Kürze bekannt gegeben werden.

Ein Bengel auf Rettungsmission

Wir stülpen uns die rote Mütze von Frechdachs Maxwell über, schnappen uns unser magisches Notizbuch, das alles real werden lässt, was wir hineinschreiben, und bereisen die Welt, um den Menschen zu helfen und dafür Starites (magische Sterne) zu bekommen.

Wofür wir die brauchen? Um unsere Schwester Lily vor dem Fluch eines alten Magiers zu retten, den wir zu Beginn mit einem gemeinen Scherz erzürnt haben. Starites entstehen aus der Freude anderer und um zu verhindern, dass sich Lily in Stein verwandelt, müssen wir so viele Leute wie möglich glücklich machen.

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Substantive, Adjektive und jede Menge Freiheit

Das Spielprinzip ist ebenso simpel wie genial: Wenn wir auf einen hilfsbedürftigen Bürger treffen, verrät der uns auf Knopfdruck was ihm fehlt. Flugs packen wir unser Notizbuch aus und schreiben ihm seinen Wunsch mit der virtuellen Tastatur auf dem Touchscreen herbei.

Bittet uns eine ältere Dame zum Beispiel um eine Sitzgelegenheit, zaubern wir ihr einen Stuhl, ein Sofa, eine Bank oder gleich einen Thron herbei. Warum sollte sie denn beim Warten auf die U-Bahn unkomfortabel sitzen müssen? Einem Hausmeister fehlt das nötige Werkzeug um den Dreck wegzukehren - kein Problem! Ein schwarzes Loch sollte in kürzester Zeit alles entsorgen. Dem psychotischen Brandstifter besorgen wir kurzerhand einen Psychiater, und schon haben wir wieder einen ehrbaren Bürger vor uns.

Manchmal reicht ein kleines Adjektiv um ein Problem mit riesigen Wolken zu lösen.Manchmal reicht ein kleines Adjektiv um ein Problem mit riesigen Wolken zu lösen.

Doch nicht nur Gegenstände und Personen können wir herbeischreiben, auch Adjektive spielen eine große Rolle. Um ein krankes Kätzchen zu heilen, können wir ihm entweder Medizin besorgen oder wir ändern einfach das Adjektiv vor seinem Namen in »gesund« - schon geht’s ihm wieder gut. Zerstörerische Monster müssen wir nicht bekämpfen, sondern verpassen ihnen einfach das Adjektiv »tot«, und schon hat sich das Problem von selbst gelöst. Der einfache Weg klappt in den meisten Fällen, oft verlangt das Spiel aber auch ein bisschen mehr Kreativität von uns.


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