Second Hand Spiele sind... - »größeres Problem als Raubkopien.«

Spielehersteller verlieren laut Andrew Oliver von Blitz Games rund drei Viertel ihrer Einnahmen durch Spiele aus zweiter Hand.

von Daniel Raumer,
12.05.2010 16:30 Uhr

Der Mitbegründer des Spieleherstellers Blitz Games (Dead To Rights: Retribution) Andrew Oliver sprach mit Develop über Raubkopien und den Verkauf von gebrauchten Spielen. Er vertritt dabei die Meinung, dass der Second-Hand-Markt für Hersteller und Publisher eine größere Bedrohung ist als illegal kopierte Versionen.

Oliver meint: »Ich kann verstehen, warum die Spieler das machen; Spiele sind teuer und nach einigen Wochen Spielzeit hat man es durch oder ist gelangweilt.» Allerdings zeigten Statistiken, dass Spiele bis zu vier Mal weitergetauscht werden und damit die Umsätze der Entwickler und Publisher nur ein Viertel des Möglichen betragen.

Andrew OliverAndrew Oliver

Andrew OliverAndrew Oliver Durch diese Situation sind Spielehersteller dazu gezwungen, vermehrt auf Digitale Inhalte zu setzen.

Entsprechend seiner Argumentation zeigt Oliver auch viel Verständnis für den Onlinepass von Electronic Arts (wir berichteten). Hier müssen Gebrauchtkäufer von EA Sportspielen für 10-Dollar noch einmal einen Freischaltcode für den Mehrspielermodus kaufen.

» Zum Test von Dead To Rights: Retribution


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