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Silent Hill: Shattered Memories im Test - Test für Wii

Anhängliche Monster und keine Waffen, um sich zu wehren? Wir sind reif für eine Therapie! Silent Hill: Shattered Memories im Test für Nintendo Wii.

von Jenny Roßberg,
25.02.2010 14:22 Uhr

SH: Shattered Memories: Dieser Psycho-Onkel will mit allen Mitteln die Abgründe eurer Seele erforschen.SH: Shattered Memories: Dieser Psycho-Onkel will mit allen Mitteln die Abgründe eurer Seele erforschen.

Die Welt um euch herum sieht aus, als wäre sie mit Eis überzogen. Mit letzter Kraft hinkt ihr auf ein blaues Licht zu, das die nächste Tür und den möglichen Ausgang aus diesem absurden Labyrinth markiert. Überall um euch herum ertönen Schreie, die durch Mark und Bein gehen, während ihr den Atem der Verfolger im Nacken spürt. Plötzlich springt eine gesichtslose Kreatur auf den Rücken unseres angeschlagenen Helden und krallt sich fest. Ihr versucht sie abzuschütteln, doch von rechts und links nähern sich bereits zwei weitere Angreifer. Am Ende eurer Kräfte sinkt ihr auf die Knie und fallt schließlich erschöpft inmitten der Monster zu Boden.

» Test-Video zu Silent Hill: Shattered Memories ansehen

Das eben geschilderte Szenario ist in Silent Hill: Shattered Memories für Nintendo Wii keine Seltenheit. Begleitet uns im Test zu Silent Hill: Shattered Memories in die wohl furchteinflößendste Kleinstadt der Videospielgeschichte und wir verraten euch, was der neueste Ableger der Silent Hill-Reihe zu bieten hat.

Lauf Harry, lauf!

SH: Shattered Memories: Diese rosafarbenen Monster sehen zwar schmächtig aus, sind aber flink und angriffslustig.SH: Shattered Memories: Diese rosafarbenen Monster sehen zwar schmächtig aus, sind aber flink und angriffslustig.

Wie bereits im ersten Silent Hill-Teil, schlüpft ihr in die Rolle des Schriftstellers Harry Mason, dessen siebenjährige Tochter Cheryl nach einen Autounfall in der Nähe der Kleinstadt Silent Hill spurlos verschwunden ist. An dieser Stelle kommt ihr ins Spiel. In Verfolgerperspektive und mit einer Taschenlampe in der Hand brecht ihr nach Silent Hill auf, um den vermissten Sprössling zu suchen. Doch eine dicke Schneedecke hat sich über den menschenleeren Ort gelegt, viele der Strassen sind wegen der weißen Pracht unpassierbar. Doch es kommt noch schlimmer: An einigen Stellen im Spiel wechselt ihr in eine Albtraumwelt und wünscht euch schon bald die Einsamkeit zurück. Die Umgebung friert regelrecht ein und gesichtslose Monster heften sich an eure Fersen. Doch unser Harry ist ein friedliebender Mensch und kann mit Gewalt wenig anfangen, deswegen ergreift er lieber die Flucht, anstatt sich zu wehren. Bereits nach kurzer Zeit in dieser eisigen Dimension fühlt ihr euch aufgrund der fehlenden Waffen ziemlich hilflos und ausgeliefert. Denn gegen die Verfolger könnt ihr nichts ausrichten, außer sie kurzzeitig aufzuhalten indem ihr ihnen zwar keine Steine, aber dafür Schränke in den Weg legt. Letztlich bleibt euch also nicht mehr übrig, als die Beine in die Hand zu nehmen. Doch macht euch nicht zu viele Hoffnungen, denn die Gesichtslosen sind sehr flink und holen euch in der Regel mit Leichtigkeit ein.

» Silent Hill: Shattered Memories - Test für PS2 und PSP lesen

SH: Shattered Memories: Hat Harry etwas ausgefressen, oder warum sitzt er im Streifenwagen? Findet es heraus!SH: Shattered Memories: Hat Harry etwas ausgefressen, oder warum sitzt er im Streifenwagen? Findet es heraus!

Hin und wieder gibt es in den Labyrinthen von Silent Hill: Shattered Memories die Möglichkeit sich zu verstecken und kurz durchzuatmen. Doch Vorsicht: Die Monster sind schlau! Früher oder später spüren sie euren Zufluchtsort auf und zerren Harry gewaltsam dort heraus. Als praktisch erweisen sich hingegen Fackeln, die rar in der Umgebung verteilt sind. Entzündet ihr eine, lassen euch die Verfolger kurzzeitig in Ruhe. Haben sich die Kreaturen dann aber doch auf euch gestürzt, gilt es Wiimote und Nunchuck ruckartig zu bewegen, um sie wieder abzuschütteln. Dabei büßt ihr jedoch unweigerlich Energie ein. Bereits nach einigen Begegnungen der monströsen Art, fängt Harry an zu hinken. Heilung verspricht dann nur eine kurze Auszeit, die euch die Kreaturen natürlich nur äußerst selten gönnen. Doch die Monster sind nicht euer einziges Problem. Die Albtraumwelt ist ein Labyrinth, dessen Ausgang sich hinter einer der zahlreichen Türen verbirgt. Um sie zu finden bedarf es einem guten Orientierungssinn, sowie einer ordentlichen Portion Glück, um nicht ständig wieder am Ausgangspunkt zu beginnen. Kein Wunder, dass die Albtraumsequenzen einem häufig letzten Nerv rauben. Insgesamt ist der Verzicht auf Waffen jedoch kein Manko und entspricht vollends dem Gedanken des Survival Horrors. Denn was könnte mehr Panik verbreiten, als hilflos einem Rudel Monster gegenüber zu stehen und sich dabei nicht wehren zu können?

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