Skyrim & Fallout 4 - Creation Club soll kostenlose Mods nicht durch Bezahlmods ersetzen

Mit dem Creation Club will Bethesda Skyrim und Fallout 4 weiter mit neuen Inhalten versorgen. Der Content kann zwar auch von Moddern kommen, die Plattform soll die klassischen Mods aber nicht ersetzen.

von David Molke,
12.06.2017 13:30 Uhr

Bethesdas Creation Club soll Fallout 4 oder Skyrim mit neuen Inhalten versorgenBethesdas Creation Club soll Fallout 4 oder Skyrim mit neuen Inhalten versorgen

The Elder Scrolls 5: Skyrim und Fallout 4 leben dank ihrer Modding-Community auch noch Jahre nach dem Release. Auch bei älteren Spielen besteht also eine große Nachfrage nach neuen Inhalten. Dem soll in Zukunft der Creation Club nachkommen, den Bethesda während der E3 2017 ankündigte. Der Service soll die klassischen Mods aber nicht ersetzen. Laut des Publishers handelt es sich dabei auch ausdrücklich nicht um einen erneuten Versuch, die gescheiterten Bezahlmods einzuführen.

Ab diesem Sommer sollen The Elder Scrolls 5: Skyrim - Special Edition und Fallout 4 über den Creation Club mit neuen Inhalten für PS4, Xbox One und PC versorgt. werden. Bethesda zufolge erwartet uns auf den digitalen Ingame-Marktplätzen dann zum Beispiel Waffen, Fähigkeiten oder auch neue Gameplay-Mechaniken. Das Ganze gibt es nicht umsonst, sondern gegen Credits. Diese können wir über das PSN, Xbox Live oder Steam für echtes Geld kaufen – bis zu diesem Punkt liegt ein Vergleich mit Bezahlmods nahe. Die Unterschiede zwischen dem Creation Club und Bezahlmods erklärt Bethesda wie folgt:

"Nein. Mods sind und bleiben ein kostenloses, offenes System, über das jeder alles erschaffen und teilen kann, was er oder sie möchte. Außerdem werden wir bestehende Mods in überarbeiteter Version nicht in den Creation Club aufnehmen. Sämtliche Beiträge müssen neu sein. Die meisten Inhalte des Creation Clubs werden intern erstellt, wobei bei manchen externe Partner mitarbeiten, die zuvor bei unseren Spielen mitgewirkt haben. Andere werden wiederum von externen Content-Schöpfern erstellt. Alle Inhalte werden genehmigt, verwaltet und einem internen Entwicklungsprozess unterzogen, inklusive Lokalisierung, Überarbeitung und Tests. Dadurch wird sichergestellt, dass sämtliche Inhalte untereinander kompatibel sind."

Den Bezahlmods, die kurzzeitig für Skyrim eingeführt und nach desaströsem Feedback wieder eingestampft wurden, erteilt Bethesda mittlerweile eine vollständige Absage:

"Wir haben über zahlreiche Arten nachgedacht, bezahlte Mods umzusetzen. Dabei haben wir festgestellt, dass die Probleme jeden Nutzen übersteigen. Viele dieser Probleme sind uns schon zuvor begegnet. Allerdings gibt es bei unseren Fans ein starkes Bedürfnis nach qualitativ hochwertigen Inhalten für unsere Spiele. Wir können zwar sehr viel davon erschaffen, sind uns aber sicher, dass viele in unserer Community das Talent haben, direkt mit uns zu arbeiten und ein paar großartige neue Dinge zu erstellen."

Den E3-Trailer zu Bethesdas Creation Club findet ihr hier:

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