Sniper: Ghost Warrior - Vorschau für Xbox 360

City Interactive hat uns mit einer Version des Ego-Shooters Sniper: Ghost Warrior für Xbox 360 besucht und uns »das realistischste Scharfschützen-Erlebnis in einem Actionspiel« versprochen. Unsere Preview zeigt, was da dran ist.

von Fabian Siegismund,
13.05.2010 10:00 Uhr

In Sniper: Ghost Warrior werkelt die neuste Chrome Engine, die zum Beispiel auch die Call of Juarez-Serie antreibt. : In Sniper: Ghost Warrior werkelt die neuste Chrome Engine, die zum Beispiel auch die Call of Juarez-Serie antreibt.

Im Ego-Shooter Sniper: Ghost Warrior für Xbox 360 von City Interactive spielen wir einen US-Soldaten, der den Diktator eines südamerikanischen Bananenstaats umlegen soll. Als Scharfschütze rennen wir dabei nicht wild feuernd durch den hübschen Dschungel, sondern schalten einzelne Gegner über große Distanzen aus.

Sniper: Ghost Warrior simuliert die Ballistik einer Präzisionsflinte sowie Umwelteinflüsse wie Wind, Wetter oder den Herzschlag unseres Helden, die allesamt die Flugbahn der Kugel beeinflussen. Dafür werden wir für besonders spektakuläre Distanzschüsse mit einer kurzen Zwischensequenz belohnt: Wie in Max Payne 2 beobachten wir dann, wie sich die Kugel in Zeitlupe ihren Weg ins Ziel bahnt.

Nahkampf-Sniper

Sonderlich große Levels haben wir in Sniper: Ghost Warrior bislang noch nicht gesehen. : Sonderlich große Levels haben wir in Sniper: Ghost Warrior bislang noch nicht gesehen.

Die Levels, die uns City Interactive bislang gezeigt hat, fallen relativ klein aus - gerade mal so groß wie in einem Standard-Shooter. Allzu schwer schien es uns da nicht, die Gegner umzupusten. Kein Vergleich etwa mit den Multiplayer-Schlachtfeldern von Battlefield: Bad Company 2, auf denen Scharfschützen über wirklich große Distanzen kämpfen können.

Was ein guter Scharfschütze ist, der schießt aus dem Verborgenen. Sniper: Ghost Warrior erkennt, ob wir uns im dichten Unterholz hinter einem Baum, im gerade mal hüfthohen Gras oder im Mittelkreis des örtlichen Fußballplatzes befinden, und errechnet daraus, wie gut wir für die KI-Gegner zu sehen sind. Aus dem Gebüsch heraus erledigen wir unsere Feinde, ohne dass die eine Ahnung haben, wo der Schuss herkam. Auf freiem Feld hingegen sollten wir lieber schnellstens die Beine in die Hand nehmen.

Der Herzschlag rechts oben zeigt an, wie präzise wir derzeit schießen können. : Der Herzschlag rechts oben zeigt an, wie präzise wir derzeit schießen können.

Wer viel sprintet, steigert seinen Herzschlag. Und je höher der Herzschlag, desto schwerer fällt das ruhige Zielen. In Sniper: Ghost Warrior sollten wir entsprechend immer nur von Gebüsch zu Gebüsch huschen, verschnaufen und erst dann auf unser Ziel anlegen.

Scharfschießen leicht gemacht

Wem die simulierte Scharfschießerei zu kompliziert ist, der schaltet die Realismus-Optionen einfach aus. Im Easy-Modus werden Gegner außerdem mit einem roten Schimmer markiert, damit wir die nicht im Urwald übersehen.

Klassische Shooter-Einlagen mit wüster Ballerei wird's in Sniper: Ghost Warrior auch geben. : Klassische Shooter-Einlagen mit wüster Ballerei wird's in Sniper: Ghost Warrior auch geben.

Außerdem dürfen wir gelegentlich einen zweiten Charakter steuern: einen klassischen Frontsoldaten, der sich nicht um Heimlichtuerei und präzise Schüsse schert. Sniper: Ghost Warrior bietet also Schleich-Ballerei und, äh, Baller-Ballerei.


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