Sony - »Die Vita kann eine Menge spezieller Dinge«

Der Vice President der Sony Worldwide Studios sieht das Sony-Handheld PS Vita gegen über dem Wii-Tablet im Vorteil, weil die Vita einen eigenen Prozessor hat.

von Daniel Feith,
19.06.2012 11:40 Uhr

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Scott Rhode, Vice President der Sony Worldwide Studios sieht die PS Vita gegenüber dem Wii U Game Pad, also dem Tablet-Controller der Wii U, klar im Vorteil. Der Grund: In der Vita ist ein eigener Prozessor verbaut:

»Mit der Vita können wir eine Menge ganz spezieller Dinge tun. Das Wii U Tablet hat keinen Prozessor, wird also von der Box unter eurem Fernseher angetrieben. [Mit der Vita] können wir wirklich ein paar einzigartige Dinge machen, die ihr auf dem Showfloor [der E3] sehen werdet. In den kommenden Monaten zeigen wir dann noch mehr davon, was man alles anstellen kann, wenn in dem Ding in eurer Hand ein Prozessor eingebaut ist.«

Rhode sagte dies im Rahmen eines Interviews mit Gamesindustry.biz auf der E3. Von den spektakulären »Dingen«, die die Vita kann, war dort allerdings herzlich wenig zu sehen. Wir sind gespannt, was die nächsten Monate bringen.

Die Vita wurde von Sony auf der E3 hauptsächlich beim Cross-Plattfom-Play gezeigt. Spiele wie Sly Cooper: Thieves in Time lassen sich mit dem gleichen Spielstand auf PlayStation 3 und PS Vita spielen. Der beeindruckendste Vita-Titel 2012 dürfte Assassin's Creed 3: Liberation werden. Das Spieleangebot für Sonys Handheld ist ansonsten eher dürftig.

Rhode beruhigt: »Es sind erst drei Monate [seit dem Launch der Vita]. (...) Absolut jeder, der eine Vita ausprobiert, liebt das Ding. (...) Wir haben eine Menge toller Sachen in der Hinterhand.«

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