Sony & Oculus - Wollen VR zusammen zum Mainstream machen

Auf der E3 erzählte Sonys Shuhei Yoshida, dass man mit VR-Technik schon sehr bald den Mainstream-Markt erobern möchte. Allerdings wollen alle VR-Unternehmen dabei zusammen arbeiten und tauscht sich bereits jetzt aktiv untereinander aus.

von Matthias Holtmann,
19.06.2015 16:37 Uhr

Um möglichst schon zum Start überzeugende VR-Erlebnisse zu bieten, tauschen sich die Konkurrenten Sony, Oculus und HTC aktiv aus.Um möglichst schon zum Start überzeugende VR-Erlebnisse zu bieten, tauschen sich die Konkurrenten Sony, Oculus und HTC aktiv aus.

Es gab auf der E3 viele VR-Demos zu sehen und auszuprobieren. Shuhei Yoshida äußerte sich dort auf die Frage, wann man plant, den Mainstream-Markt anzugehen wie folgt:

"Sehr, sehr bald. Wenn wir starten, wenn Oculus startet, wenn HTC startet. Wir kennen uns untereinander sehr gut. Brendan [Iribe, der CEO von Oculus] hat bei Gaikai gearbeitet. Palmer [Luckey, der Gründer von Oculus] kannten wir schon, bevor er auf Kickstarter begonnen hat. [...] Wir müssen sicherstellen, dass das System super gut ist denn [...] das Schlechteste, was VR passieren kann ist, dass einige große Firmen mit qualitativ mäßigen Systemen alles gefährden."

Man habe sich auch auf der GDC schon unterhalten und dort abgestimmt, dass man bei der Entwicklung der Systeme keine Qualitätskompromisse eingehen wolle, um VR gleich vom Start weg als ausgereifte Technologie auf den Markt zu bringen. Diesbezüglich gaben sich die Entwickler offenbar sogar gegenseitig Tipps, um beispielsweise die Input-Lags so gering wie möglich zu halten.

Yoshida selbst hält es für wahrscheinlich, dass alle Systeme auf der E3 im nächsten Jahr voll einsatzfähig und im Mainstream-Markt erhältlich sind.

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