Sony-Verkaufszahlen gehen zurück - PS3 und PSP im Abwärtstrend

Das erste Geschäftsquartal läuft für Sony enttäuschend.

von Christian Merkel,
31.07.2009 11:18 Uhr

Sony musste im ersten Finanzquartal in diesem Jahr (April bis Juni) Verluste hinnehmen. Wie viel davon auf das Konto der Konsolenspielsparte geht, ist nicht klar. Sony hat nämlich die Vaio-PC-Sparte mit dem PlayStation-Geschäft zusammengelegt, um die Zahlen nicht mehr einzeln ausweisen zu müssen. Im Geschäftsbericht sagt Sony aber, wie viele Konsolen der Hersteller in diesem Quartal verkaufen konnte. So gingen 1,1 Millionen PlayStation-3-Konsolen über den Ladentisch. Das ist ein Rückgang um eine halbe Million gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum vor einem Jahr. Noch härter hat es das Geschäft mit der portablen Spielekonsole PSP getroffen. Hier ging der Absatz von 3,7 auf 1,3 Milionen Exemplare zurück.

Im Softwarebereich sieht es nicht besser aus: Nur noch 14,8 Millionen von Sony hergestellte PlayStation-3-Spiele konnten verkauft werden, während es vor einem Jahr 22,8 Millionen Einheiten waren. Bei der PSP sanken die Zahlen von 11,8 auf 8,3 Millionen verkaufter First-Party-Spiele. Immerhin: Die alte Playstation 2 läuft nach wie vor gut. Von ihr gingen im betrachteten Zeitraum sogar mehr Exemplare (1,6 Millionen) über den Verkaufstisch als von der PlayStation 3 oder PSP.


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