Soul Bubbles im Test - Review für Nintendo DS

von Thomas Wittulski,
26.09.2008 17:15 Uhr

Als junger Schamane begleitet ihr in Soul Bubbles verirrte Seelen auf dem Weg ins Jenseits. Um sie zu transportieren, verpackt ihr die hilflosen Wesen in eine Blase, die ihr dann durch verwobene Levels Richtung Seelenwelt-Portal pustet. Aber Achtung: Unterwegs lauern allerhand Gefahren wie Tiere, Fallen, Windkanäle und spitze Steine, die eurer Blubberblase an die schützende Haut gehen. Biestige Vögel könnt ihr ein- oder mehrmals mit dem Stylus antippen, um sie loszuwerden, an spitzen Steinen müsst ihr vorsichtig vorbeinavigieren. Für alle Fälle gibt euch euer Mentor gleich drei Fähigkeiten mit auf den Weg: Ihr könnt neue Blasen erschaffen (zeichnen), die Größe ändern und sie teilen beziehungsweise wieder verbinden.

Das Ganze funktioniert dank der guten Steuerung reibungslos. Den Schamanen steuert ihr mit dem Stylus: Malt einen Strich in die Richtung, in die ihr pusten wollt und euer Seelenhirte legt los. Das Steuerkreuz beherbergt indes die genannten Fähigkeiten. Diskret im Hintergrund gehaltene Hinweise zur Steuerung erhaltet ihr während des Spiels von eurem Meister. Verwobene Levels und Blasen mögen nun den einen oder anderen an Loco Roco erinnern, das ruhige Setting und der Relax-Soundtrack vermitteln allerdings ein ganz anderes, eher esoterisches Spielgefühl. Von Level zu Level ändern sich Gegner, Hindernisse und Schwierigkeitsgrad. So müsst ihr später beispielsweise die Fähigkeiten des Schamanen geschickt kombinieren, um Erfolg zu haben. Der Schwierigkeitsanstieg geht allerdings so moderat vonstatten, dass auch Anfänger gut mit dem Spiel zurecht kommen. Das frische Spielprinzip und die schöne Optik bereiten allen Nintendo DS-Besitzern, die nicht zwanghaft auf Action fixiert sind, ein einzigartiges Spielerlebnis.


Kommentare(0)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.