Soul Calibur Legends - Wie spielt sich das Wii-Beat'em'Up?

Erste Eindrücke von der Tokyo Game Show

von Daniel Feith,
21.09.2007 11:01 Uhr

Bei Namco Bandai gibt es von Soul Calibur 4 zwar nur einen Trailer zu sehen, dafür kann man das Wii-Action-Adventure Soul Calibur Legends selber ausprobieren. Das Spiel basiert auf der Engine von Soul Calibur 3, sieht in der Messeversion aber reichlich pixelig und grob aus. Auch spielerisch wirkt die Schnetzelei eher altbacken: Sobald euer Held (aus der bekannten Soul Calibur-Riege wählbar) einen Bereich betritt, schließen sich alle Türen und immer neue Gegner teleportieren herbei, bis ein Limit erreicht ist. Die Schergen zerlegen wir per Wiimote-Gefuchtel, sogar Kombos aus einem Sprung und einem heftigen Schlag nach unten sind möglich. Allerdings erscheint uns dieser Move noch zu stark, nahezu alle Gegner liegen nach einem solchen Treffer am Boden. Immerhin kommen wir so schnell weiter und erklimmen einen Bergpfad, gesteuert wird der Held ganz normal mit dem Analogstick des Nunchuk.

Immer wieder finden wir unterwegs Fässer zum zerdeppern oder werden von niedrigen Schergen aufgehalten. Auf einem Hochplateu angekommen stellt sich uns ein Drache mit stattlichem Energiebalken in den Weg. Doch auch der ist mit wenigen Sprungschlägen Geschichte. Ob das Spiel generell so leicht werden wird oder ob Namco nur den Messebesuchern schnelle Erfolge verschaffen will, konnte man uns nicht sagen. So oder so: Technisch ist Soul Calibur Legends im derzeitigen Stadium kein Brüller, und spielerisch müssen die Entwickler noch tüchtig ran, damit der Titel den großen Namen auch verdient.


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