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PlayStation Move - Special - In der Redaktion: Sonys Bewegungscontroller im Test

Endlich kommt die »HD-Wiimote« für die PlayStation 3 in den Handel. Wir haben uns Hardware und Spiele vorgeknöpft.

Von Markus Schwerdtel |

Datum: 31.08.2010


PlayStation Move - Special : Am 15. September 2010 ist es vorbei, das Fuchtel-Monopol der Nintendo-Jünger. Denn dann gibt es mit Move auch für Sonys PlayStation 3 einen Bewegungscontroller. Erst im März wurde Move auf der Game Developers Conference in San Francisco offiziell angekündigt, jetzt steht das Gerät schon in den Läden -- genug Zeit, um Hard- und Software vernünftig hinzukriegen?

Der ideale Einstieg in die Welt von Move wird euch mit dem Starter-Paket leicht gemacht. Das enthält neben dem typischen Knubbel-Controller auch eine PlayStation Eye-Kamera sowie eine Disk mit Spiele-Demos. Ein »richtiges« Spiel zum sofort Ein- und Loslegen liegt nicht bei -- schade. Buchstäblich in die Röhre schauen auch Spieler, die sich -- aus welchem Grund auch immer -- bereits früher eine PlayStation-Kamera gekauft haben, für sie ist das Paket sinnlos. Immerhin bekommen sie für ungefähr das gleiche Geld einen Controller nebst Spiel. Eine Übersichts-Tabelle mit Konfigurationen und Preisen findet ihr auf der nächsten Seite.

» Sports Champions - Test lesen
» Sports Champions - Test-Video ansehen

Kalibrieren leicht gemacht

PlayStation Move - Special : Simpel und schnell: die Kalibrierung von PlayStation Move. Simpel und schnell: die Kalibrierung von PlayStation Move. Die Einrichtung von Move ist denkbar einfach: Ihr platziert die Kamera mittig auf oder unter eurem Fernseher und stellt sie (wichtig!) auf »Weitwinkel« ein. Dazu muss die Linse auf die blaue Markierung oben gedreht werden. Dann verbindet ihr den Controller kurz per USB-Kabel mit der Konsole, damit er erkannt wird -- genau wie bei einem normalen Joypad eben auch. In Zukunft reicht zum Anmelden ein Druck auf die »PS«-Taste des Sticks. Bei Start des ersten Spiels werdet ihr aufgefordert, das Gerät zu kalibrieren. Dazu stellt ihr euch einfach vor die Glotze und zeigt mit dem Lolli darauf -- fertig! Manche Titel wie Sports Champions wollen zudem vor jedem Wettkampf eine Kurzkalibrierung von euch, damit eure Körpergröße und Armlänge richtig erkannt werden. Die dauert aber nur ein paar Sekunden und stört nicht. Ein paar Tipps zum Einrichten von Move haben wir in einem Extra-Kasten für euch zusammen gestellt.

Aufbau-Tipps

Tipp 1: Die optische Erkennung bei Move funktioniert im Grunde wie damals bei Eye Toy, nur eben diesmal mit leuchtenden Knubbeln als Hilfe für die Erkennung. Das heißt leider nicht, dass ihr im Dunkeln (oder auch nur Halbdunkel) spielen könnt. Tatsächlich ist gute Beleuchtung wichtig. Vor allem in Spielen wie Start the Party!, bei denen ihr selbst auch im Bild seid.

Tipp 2: Wer auf einem Beamer spielt, bekommt unter Umständen Probleme. Wenn ihr euch nämlich laut Move-Anweisungen direkt vor die Leinwand stellt, seid ihr dem Beamer-Lichtstrahl im Weg. Lösung: Stellt euch einen Schritt abseits der Mitte auf und dreht die Kamera so, dass sie euch voll erfasst.

» Start the Party! - Test lesen

Präzision!

PlayStation Move - Special : Die Präzision von PlayStation Move ist beeindruckend - spürbar besonders bei Tischtennis Die Präzision von PlayStation Move ist beeindruckend - spürbar besonders bei Tischtennis Wer bislang nur Wiimotes oder vielleicht sogar Wii Motion Plus gewohnt ist, wird bei seinem ersten Move-Kontakt angenehm überrascht sein. Die Umsetzung der Bewegungen klappt nahezu verzögerungsfrei und selbst leichte Drehungen des Handgelenks (etwa beim Tischtennis) werden registriert. Einen kleinen Komfort-Preis bezahlt ihr allerdings für diese Präzision: Die Kamera muss den bunten Controller-Knubbel unbedingt »sehen«. Wer den idealen Bereich direkt vor der Linse auch nur einen Schritt weit verlässt, riskiert eine Fehlermeldung. Die Wii mit ihrer Infrarot-Sensorbar ist da deutlich kulanter.

Kaufen oder nicht?

PlayStation Move - Special : Das Einsteigerpaket mit PlayStation Eye, Move-Controller und Sports Champions. Das Einsteigerpaket mit PlayStation Eye, Move-Controller und Sports Champions. Ganz einfach: Wer bereits eine Wii besitzt und schon damit kaum Wii Sports & Co spielt, braucht auch PlayStation Move erst mal nicht. Schielt ihr aber als PlayStation 3-Besitzer schon lange neidisch auf die Nintendo-Kollegen, solltet ihr euch zumindest mal das Starter-Paket und Sports Champions (zum Test) zulegen. Wer damit auf den Geschmack kommt, kann sich ja immer noch weitere Investitionen in seine Move-Austattung (siehe nächste Seite) überlegen. Wie die Hardware in Kombination mit Titeln wie Tiger Woods 2011 funktioniert, testen wir voraussichtlich in der nächsten Ausgabe, sobald Electronic Arts die Move-Unterstützung per Patch nachreicht. Sport-Verächter warten aber lieber auf Spiele wie R.U.S.E, Socom 4 oder Killzone 3, bevor sie sich den Leuchtknubbel ins Haus holen.

» Auf der nächsten Seite: die verschiedenen Move-Pakete im Preisvergleich

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#1 | 31. Aug 2010, 19:51
die rechnung geht doch schon beim ersten beispiel nicht ganz auf, denn bei dem sport spiel is doch auch das bogenschießen mit bei und dafür benötige ich 2 von den leuchtrasseln (ebenso für andere titel, es wurde ja auch ein beat em up angekündigt und da brauch ich auch 2 leuchtrasseln) in dem starterpack das abgebildet ist, ist aber nur eine. also muss ich ja noch ne 2te dazukaufen und schon bin ich direkt bei 140€ um alles allein zocken zu können.
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Ghost
#2 | 31. Aug 2010, 20:10
Zitat von bufu:
die rechnung geht doch schon beim ersten beispiel nicht ganz auf, denn bei dem sport spiel is doch auch das bogenschießen mit bei und dafür benötige ich 2 von den leuchtrasseln (ebenso für andere titel, es wurde ja auch ein beat em up angekündigt und da brauch ich auch 2 leuchtrasseln) in dem starterpack das abgebildet ist, ist aber nur eine. also muss ich ja noch ne 2te dazukaufen und schon bin ich direkt bei 140¬ um alles allein zocken zu können.

Bogenschießen lässt man auch nur mit einem Controller spielen (man [u]kann[/u] es auch mit zwei Move-Controllern spielen); um sich das ganze nur mal anzuschauen, reicht das erste Paket also aus.
Natürlich gibt es auch Spiele die mehr erfordern (für Socom muss ja dann auch och ein Navigation-Controller her), aber wie es da ja schon steht, geht es hier erstmal darum, dass dieses Starter-Paket für den Ersteindruck von Move reicht.
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#3 | 01. Sep 2010, 03:18
Und da sag noch einer das Kinect zu teuer ist :rolleyes:
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Shad07
#4 | 01. Sep 2010, 07:47
Zitat von Ho-Tep:
Und da sag noch einer das Kinect zu teuer ist :rolleyes:


Kinect ist zu teuer. ;) Zwei Spieler in einem hell ausgeleuchtetem großen Raum mit Kleidervorschrift für 150 Euro ein Lagfest erleben. :rolleyes:
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#5 | 01. Sep 2010, 09:05
Move in Kinect haben aber einen großen Nachteil zur Wii: Es sind nur Zusätze und nicht die Standardsteuerung. Ob sich das so wirklich etablieren kann muss sich zeigen.
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semiBJoker
#6 | 01. Sep 2010, 15:46
Ich habe Move und Kinect auf der GC in Köln mehrmals ausprobiert. Beide Systeme sind meiner Meinung nach überteuert! Für Move sind wenigstens schon mal Coretitel in Arbeit, im Gegensatz zu Kinect (wo man im Dunkeln tappt was kommt und was nicht). Im Moment fährt Sony mit der Idee eines erwachsenen Wii-Konzepts + Core-Games ne ziemlich kluge Strategie. Ob da Ms gegen ankommt mag ich zu bezweifeln. Trotzdem, fast 300€:eek: um auf der PS3 mit einem Kumpel Spiele zu zocken die auch ohne das gefuchtelt gehen ist definitiv zu viel!

Darüber hinaus haben beide auch noch immense Nachteile. Sicher ist RE5 mit Move Steuerung bestimmt cool, doch wer möchte ein Resident Evil bitte in einem voll ausgeleuchtetem Raum Spielen?:ugly:
Dazu darf der Blickkontakt zur Kamera nicht zu lange unterbrochen werden sonst wird auch das Spiel unterbrochen. Ähnliches gilt für Kinect - auf der GC durften mein Kumpel und ich nicht zu weit auseinander stehen da die Kamera uns sonst nicht erkannt hat, was dazu führte das wir uns nur gegenseitig im Weg standen. Sogar in Wechselspielen wie Bowling durfte der Blickkontakt nicht unterbrochen werden.:moep:
Dazu kommt das großgewachsene Menschen (wie ich:uff:) bei beiden Systemen ziemlich weit weg von den Kameras stehen mussten, da man sonst nicht erkannt wurde. Ich frag mich wie ich sowas bitte in meinem Wohnzimmer realisieren soll.:motz:
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Ghost
#7 | 01. Sep 2010, 16:01
Zitat von semiBJoker:
[...]Darüber hinaus haben beide auch noch immense Nachteile. Sicher ist RE5 mit Move Steuerung bestimmt cool, doch wer möchte ein Resident Evil bitte in einem voll ausgeleuchtetem Raum Spielen?:ugly:[...]

Wieso, ist Vorgabe, dass der Raum voll ausgeleuchtet wird? Oder meinst du, der Schein der Move-Controller wäre so stark, dass er ein Zimmer vollständig in Licht flutet?
Andernfalls sollte ein dunkles Zimmer doch kein Problem sein, weil dann nichts von den leuchtenden Knubbeln ablenkt.
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semiBJoker
#8 | 01. Sep 2010, 16:12
Zitat von Ghost:
Wieso, ist Vorgabe, dass der Raum voll ausgeleuchtet wird? Oder meinst du, der Schein der Move-Controller wäre so stark, dass er ein Zimmer vollständig in Licht flutet?
Andernfalls sollte ein dunkles Zimmer doch kein Problem sein, weil dann nichts von den leuchtenden Knubbeln ablenkt.



Leider reicht der Leuchtknubbel nicht aus. Der Raum muss hell sein damit die Kamera die Kugeln und ihre Position [B]im[/B] Raum erfassen kann. (Berufe mich hier auf die Aussagen am Messestand von Sony) Bei Kinect liegt es ja auf der Hand.
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Ghost
#9 | 01. Sep 2010, 16:24
Zitat von semiBJoker:
Leider reicht der Leuchtknubbel nicht aus. Der Raum muss hell sein damit die Kamera die Kugeln und ihre Position [B]im[/B] Raum erfassen kann. (Berufe mich hier auf die Aussagen am Messestand von Sony) Bei Kinect liegt es ja auf der Hand.

Klar, bei Kinect macht es Sinn, aber ich hatte angenommen, dass die beleuchteten Controller von Sony ausreichen, um damit auch im Dunkeln zu spielen, denn so schwach beleuchtet kamen sie mir gar nicht vor, außerdem steht man ja nicht 10 Meter von der Kamera entfernt.
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semiBJoker
#10 | 01. Sep 2010, 16:32
Zitat von Ghost:
Klar, bei Kinect macht es Sinn, aber ich hatte angenommen, dass die beleuchteten Controller von Sony ausreichen, um damit auch im Dunkeln zu spielen, denn so schwach beleuchtet kamen sie mir gar nicht vor, außerdem steht man ja nicht 10 Meter von der Kamera entfernt.


Steht ja auch genauso im Artikel.

Zitat von :
Tipp 1: Die optische Erkennung bei Move funktioniert im Grunde wie damals bei Eye Toy, nur eben diesmal mit leuchtenden Knubbeln als Hilfe für die Erkennung. Das heißt leider nicht, dass ihr im Dunkeln (oder auch nur Halbdunkel) spielen könnt. Tatsächlich ist gute Beleuchtung wichtig. Vor allem in Spielen wie Start the Party!, bei denen ihr selbst auch im Bild seid.


Ich versteh das auch nicht so ganz, ich denk mal das Leuchten dient nur der Identifizerung. :confused:
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