Spielebranche - Lobby unterstützt US-Politiker

Industrie will Regulierungspläne dämpfen.

von Denise Bergert,
18.01.2008 08:54 Uhr

Ebenso wie andere Wirtschaftszweige engagiert sich auch die US-Spielebranche seit Längerem in einer Lobby, der so genannten Entertainment Software Association (ESA). Zu der Vereinigung gehören die wichtigsten Publisher, darunter Sony, Nintendo, EA und Microsoft. Um einen stärkeren Einfluss auf die Gesetzgebung, insbesondere in Hinsicht auf die Regulierung von PC- und Videospielen, nehmen zu können, hat die ESA nun ein Political Action Committee gegründet, das Politiker mit Geldern für den Wahlkampf unterstützen soll.

„Wir werden zum Ende des Quartals damit beginnen, Schecks für die Kampagnen auszustellen. Das ist ein wichtiger Schritt für den politischen Reifungsprozess der Branche, den wir jetzt zu gehen bereit sind. Es geht darum, die Champions für die Games Industry auf dem Capitol Hill zu identifizieren und zu unterstützen, damit sie uns unterstützen“, unterstreicht Michael D. Gallagher, CEO der ESA. Zu den Zielen der Lobby gehört vor allem der Kampf gegen das politische Vorhaben, Spiele stärker zu regulieren als andere Medien. Um dieses Vorhaben zu unterstützen, sollen in diesem Jahr über 100 000 Spieler mobilisiert werden.


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