Spielebranche - Marktzahlen - 2009 war trotz Krise stabil

Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. präsentiert die Marktzahlen von 2009.

von Andre Linken,
24.02.2010 15:50 Uhr

Die deutsche Spielebranche bleibt von der großen Konjunkturkrise bisher weitestgehend verschont. Diesen Schluss lassen zumindest die just veröffentlichten Marktzaheln vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) zu. Demnach sank der durch den Verkauf von Computer- und Videospielen erzielte Umsatz gerade mal um zwei Prozent auf 1,53 Milliarden Euro.

Auch die Zahl der verkaufen Spiele sank nur geringfügig von 55,6 auf 55,4 Millionen Exemplare. Vor allem die Heimkonsolen konnten allesamt Marktanteile gewinnen, während die portablen Konsolen ein Minus von 24 Prozent hinnehmen mussten.

Olaf Wolters, Geschäftsführer des BIU kommentierte die Zahlen wie folgt:

"Das eingetrübte Konsumklima hat uns insbesondere im wichtigen Weihnachtsgeschäft getroffen. Dennoch können wir mit Blick auf die Entwicklung in anderen Märkten zufrieden sein. Für das erste Halbjahr 2010 erwarten wir durch die angekündigten Blockbuster eine Markterholung und ein Umsatzplus von bis zu 5 %."


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