Splinter Cell: Conviction - PR sorgt für Polizeieinsatz - »Er hat eine Waffe!«

Marketing-Aktion in Neuseeland schockiert ahnungslose Passanten und provoziert den Einsatz der Polizei.

von Daniel Raumer,
19.04.2010 12:14 Uhr

Spielehersteller greifen des öfteren zu ungewöhnlichen Methoden, um neue Spiele zu bewerben. Ein PR-Agentur in Neuseeland ist aber nun im Auftrag von Ubisoft deutlich über das Ziel hinausgeschossen. Die Werbeaktion für Splinter Cell: Conviction in der Stadt Auckland sorgte für einen Polizeieinsatz. Nach Informationen des New Zealand Herald wurden die Ordnungskräfte gerufen, nachdem eine Person mit einer Schusswaffe Menschen bedrohte, die vor einem Restaurant in der Fußgängerzone saßen.

Daraufhin rief einer der Gäste laut: »Er hat eine Waffe!«. Angst und Panik unter den anderen Gästen waren die Folge. Auch nach Eintreffen der Polizei, dauerte es einige Zeit bis die Situation endgültig aufgeklärt werden konnte. Sergeant Ben Offner sagte, die eintreffenden Beamten hielten die Schusswaffe solange für echt, bis sie sie in der Hand hielten und merkten, dass sie lediglich aus Plastik bestand.

Der Chef der verantwortlichen PR-Agentur, Duane Mutu, entschuldigte sich anschließend: »Es tut uns leid, wir hatten keine Waffen benutzen sollen. Das war nur Marketing, das schrecklich schief gegangen ist.«

Das Ziel der Aktion, Medieninteresse für den Launch von Splinter Cell: Conviction für die Xbox 360, ist zumindest erreicht worden -- vielleicht nur auf eine andere Weise als von Ubisoft gewollt.

» Test zu Splinter Cell: Conviction


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