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Splinter Cell: Double Agent

Entscheidungen treffen und nebenbei die Menschheit retten. Als Agent hat man einiges zu tun.

von Henry Ernst,
26.09.2006 18:06 Uhr

Die Arbeit als inoffizieller Problemlöser der US-Regierung ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Unmenschliche Arbeitszeiten, seltsame Berufskleidung und die hohe Sterblichkeitsrate sind nur für einen ganz speziellen Menschenschlag interessant. Einer dieser speziellen Menschen ist Ubisofts Vorzeige-Schattenmann Sam Fisher. Der ehemalige Navy Seal hat in den vorangegangenen Teilen der Serie bewiesen, dass er sich weder durch den Tod seiner Mitstreiter noch durch den Mord an vermeintlich Unschuldigen aus der Ruhe bringen lässt. Dummerweise haben »coole« Charaktere wie Sam Fisher einen entscheidenden Nachteil: Sie bleiben eindimensional und sind nicht mehr als Werkzeuge. Sie bauen nicht die von Designern ersehnte emotionale Brücke zum Spieler auf. Was tut man also, um einem Charakter wie Sam Fisher mehr Tiefe zu verleihen und der High-Tech-Hetzjagd Splinter Cell ein paar neue Spielelemente hinzuzufügen? Man stellt das bekannte Splinter Cell-Universum gehörig auf den Kopf und lässt den einstmals willfährigen Handlanger der US-Regierung komplett ausrasten. Danach schleust man ihn als Doppelagent in eine Terroristenbande ein, moralische Implikationen nicht ausgeschlossen ...

Helfer oder Henker?

In Pandora Tomorrow muss der Spieler innerhalb weniger Sekunden entscheiden, ob er die unbewaffnete Dahlia Tal töten soll oder nicht. Diese kurze Szene hat die zahlreichen Splinter Cell-Fans dermaßen beeindruckt, dass sich die Designer entschlossen haben, den grimmigen Geheimagenten noch viel häufiger vor unangenehme Entscheidungen zu stellen und ihn die entsprechenden Konsequenzen tragen zu lassen. Ein Beispiel: Wir schleichen durch die vom Bürgerkrieg zerrüttete Stadt Kinshasa, um im Auftrag der John Brown’s Army einen Zivilisten zu exekutieren. Während wir mit freiem Blick auf Sams knochigen Hinterkopf durch verwahrloste Hinterhöfe schleichen, werden wir Zeuge, wie sich ein Exekutionskommando daran macht, zwei Zivilisten hinzurichten. An dieser Stelle habt ihr die Wahl: einfach unbemerkt weiterschleichen oder doch lieber die Zivilisten retten. An anderer Stelle kommt es sogar noch dicker für Mr. Fischer, denn um zu beweisen, dass er ein echt schlimmer Finger ist, soll Sam vor den Augen der JBA-Führung einen unschuldigen Gefangenen töten. Die Entscheidung, ob ein Leben geopfert werden kann, um unzählige Leben zu retten, sorgt nicht nur für ein flaues Gefühl im Magen, sondern hat auch direkten Einfluss auf den Spielverlauf. Rettet oder beschützt ihr unbeteiligte Personen, kann es durchaus vorkommen, dass sie euch irgendwann zu Hilfe eilen.

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