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Splinter Cell Trilogy im Test - Schleich doch nochmal, Sam

Funktioniert das Nachtsichtgerät noch? Knacken die Knochen mittlerweile beim Schleichen? Die Splinter Cell HD-Trilogie im Test für PlayStation 3.

von Michael Degner,
28.09.2011 16:05 Uhr

Lautlos und mit Übersicht: Sam FisherLautlos und mit Übersicht: Sam Fisher

HD-Neuauflagen liebgewonnener Klassiker der letzten Konsolengeneration liegen derzeit voll im Trend. Egal ob Waschbär Sly Racoon, der persische Prinz oder Lara Croft -- alle dürfen ihre wichtigsten Abenteuer noch einmal in höherer Auflösung bestreiten. Nun hat Ubisoft auch Leisetreter Sam Fischer eine HD-Frischzellenkur spendiert und seine ersten drei Abenteuer (Splinter Cell, Splinter Cell: Pandora Tomorrow und Splinter Cell: Chaos Theory) als Splinter Cell Trilogy exklusiv für die PlayStation 3 neu veröffentlicht.

Der alte Sam

Gegner aus dem Hinterhalt in die Mangel zu nehmen, ist auch heute noch extrem spannend.Gegner aus dem Hinterhalt in die Mangel zu nehmen, ist auch heute noch extrem spannend.

In Splinter Cell schlüpft ihr in die Haut von NSA-Agent Sam Fisher und begebt euch in allerlei gefährlichen Missionen rund um den Globus. Dem Geheimagenten steht dabei ein ganzes Arsenal an technischem Equipment zur Verfügung. Egal ob Nachtsichtgerät, Haftkamera oder Laser-Mikrofon -- Sam Fisher kennt sich mit allem aus. Darüber hinaus ist der Schleicher ein echter Klettermaxe und erklimmt spielend leicht jeden Vorsprung oder presst sich mit beiden Beinen zwischen zwei enge Wände und lauert den Gegnern von oben auf. Bevor ihr in den Genuss der Splinter Cell Trilogy kommt, müsst ihr aber selbst eine ganz spezielle Hürde überwinden, nämlich die 15-minütige Installation.

Grafik von gestern

Schon beim zweiten Teil erkennt man den optischen Fortschritt der Reihe. Schon beim zweiten Teil erkennt man den optischen Fortschritt der Reihe.

Allen drei Versionen liegt die jeweilige PC-Version zu Grunde, da diese laut Aussage der Entwickler den Konsolen-Ablegern technisch überlegen ist. Doch gerade am ersten Teil der Serie merkt man, wie schnell doch die Zeit vergeht. War er im Jahr 2002 noch ein echtes Grafik-Feuerwerk, kann man Splinter Cell heute nur noch mit viel Nostalgiebonus etwas abgewinnen. Sam bewegt sich, als hätte er einen Stock im Hintern, die damals so hoch gelobten Schatten sind ein einziger Pixelbrei, und die Lippen der Charaktere haben gefühlte zwei Animationsphasen. Da helfen auch 720p-Auflösung und der (bei allen drei Teilen) witzlose 3D-Effekt nichts. Anhand der Splinter Cell Trilogy kann man aber ganz gut die technische Entwicklung über die Jahre sehen. So sieht Pandora Tomorrow (2004) schon deutlich besser aus, und Chaos Theory (2005) kann sich auch heutzutage noch einigermaßen sehen lassen.

Spielerisch haben aber alle drei Teile noch was auf dem Kasten: Es macht immer noch einen Heidenspaß mit Sam durch die Level zu schleichen und Gegner aus dem Schatten heraus schlafen zu schicken. Einigen dürfte allerdings sauer aufstoßen, dass man im Optionsmenü die Kamera nicht invertieren kann, und auch die Mehrspieler-Parts von Pandora Tomorrow und Chaos Theory glänzen durch Abwesenheit.

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