Star Wars: Republic Commando im Test

Die Jedi kassieren den Ruhm, ihr macht die Drecksarbeit.

von Henry Ernst,
04.09.2006 14:44 Uhr

Alle Klone sind gleich, aber einige Klone sind gleicher als andere. Zumindest scheint man in der Klon-Armee der Republik diesem Grundsatz zu folgen. Neben den normalen Truppen gibt es innerhalb der Streitmacht auch Spezialeinheiten, die auf besonders kitzlige Missionen geschickt werden.


Genre: Action
Release: 01.03.2005

Vom Reagenzglas aufs Schlachtfeld

Ähnlich wie Battlefront zeigt uns Republic Commando das »Krieg der Sterne«-Universum aus einer neuen Perspektive. Gespielt wird aus der Helm-Ansicht, in drei unterschiedlichen Kampagnen pirscht ihr euch durch Klaustrophobie hervorrufende Gänge oder sichert offenes Terrain. Die Levels sind sehr linear gestaltet. Sollte es zu Orientierungsproblemen kommen, müsst ihr euch einfach an eure Mitstreiter halten, die Jungs kennen den Weg. Da sich Republic Commando als Taktik-Shooter versteht, teilt ihr den Klon-Kumpels über simple Joypad-Kommandos mit, was sie zu tun haben. Grundlegende Aktionen (Ausschwärmen, Stellung halten, Formieren) werden über das Digikreuz und »A« eingegeben. An einigen (vorgegebenen) Stellen lassen sich die Helmträger als Scharfschützen oder Kanoniere postieren. Speziellere Aktionen laufen situationsabhängig ab. Wenn es möglich ist, eine Tür zu sprengen oder ein Terminal zu hacken, wird dies durch eine Markierung angezeigt. Alles, was ihr dann noch tun müsst, ist auf die Stelle zu zielen und »A« zu drücken (dann macht sich das Team an die Arbeit) oder selbst Hand anzulegen. Leider kosten diese Aktionen sehr viel Zeit. Selbst eine einfache Sprengladung braucht zehn Sekunden, bis sie aktiviert ist, komplizierte Hacks können bis zu dreißig Sekunden in Anspruch nehmen. Zum Glück hat jeder der Soldaten eine starke Rüstung mit Halo-inspiriertem Schutzschild, so dass ihr auch unter heftigem Beschuss weiterarbeiten könnt.


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