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Suikoden V im Test

Eine brandstiftende Königin, drei Kampfsysteme und 108 Charaktere – das sind die Zutaten für Teil fünf der Rollenspiel-Reihe.

von Benjamin Blum,
19.09.2006 17:42 Uhr

Für diesen Test benötigen wir ein Wort, das es laut Duden gar nicht gibt: Der Schauplatz von Suikoden V ist das »Königinnenreich« Falena. Dieser Begriff spiegelt die Machtverhältnisse im Königshaus wider, denn männliche Monarchen spielen hier nur eine untergeordnete Rolle. Das Land wird zwar von einem Ehepaar regiert, doch Königin Arshtat hat die sprichwörtlichen Hosen an. Als Zeichen ihrer Macht trägt sie eine Krone, doch viel interessanter ist, was sich darunter verbirgt: Arshtat hat die so genannte Sonnen-Rune auf der Stirn, welche ihr enorme Macht verleiht: Einst zerstörte sie mit den sengenden Strahlen des Symbols die Stadt Lordlake und wurde so von der geliebten zur gefürchteten Herrscherin. Ihr übernehmt nun die Rolle des Sohnes der Königin, der seinen Fuß auf die verbrannte Erde von Lordlake setzen muss, um zwei Jahre nach der Katastrophe nach dem Rechten zu sehen. Warum musste es zu diesem Unglück kommen? Und was führen die intriganten Adligen des Reiches im Schilde? Die Antworten auf diese und andere Fragen wollen wir euch natürlich selbst herausfinden lassen. Eines stellen wir aber klar: Die komplexe und spannende Story ist ein großer Pluspunkt.

Fußmarsch statt Seefahrt

Bei euren Reisen durch das Fantasy-Reich seid ihr nicht wie noch beim Vorgänger auf Schiffe angewiesen. Stattdessen gibt es wieder eine Oberwelt, auf der ihr von Ort zu Ort marschiert. In den Städten und Palästen steht die Kommunikation im Vordergrund: So beratschlagt ihr mit den Mitgliedern eurer Gruppe, was als Nächstes zu tun ist, oder lernt neue Charaktere kennen. Eingreifen dürft ihr in die Gespräche nur selten, dann allerdings solltet ihr eure Antwort mit Bedacht auswählen. Manchmal kann sie darüber entscheiden, ob ihr einen Charakter rekrutieren könnt oder nicht. Was eher nach Militär-Jargon klingt, ist alte Suikoden-Tradition: Im Laufe des Spiels sammeln sich die »rekrutierten« Figuren in einem Schloss, um dann zum Beispiel mit euch in den Kampf zu ziehen. Dank der maximal 108 Charaktere, die ihr um euch scharen könnt, wird es nie langweilig: Bei kaum einem anderen bekannten Rollenspiel lernt ihr mehr und vor allem unterschiedlichere Charaktere kennen.

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