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Super Mario Galaxy im Test

Ihr glaubt, Nintendo denkt nicht mehr an die Gamer? Dann habt ihr die Rechnung ohne Mario gemacht: Sein neues Abenteuer stellt wirklich alles auf den Kopf. Auch die Hardcore-Zocker!

von Bernd Fischer,
16.11.2007 09:05 Uhr

Sonderlich hübsch ist er ja nicht: Schnauzbärte sind spätestens seit den 80ern out, den meisten Frauen geht er gerade mal bis zum Kinn, sein Wortschatz beschränkt sich auf wenige Brocken und ein Kugelbauch lässt sich in Zeiten des Fitness-Wahns auch nur schwer erklären. Und trotzdem ist Mario (einen Nachnamen hat er nicht) der größte Held der Videospiel-Geschichte. Wieso? Er weiß halt, worauf es ankommt: Von ihm haben wir einige grundlegende Prinzipien gelernt: »Sprung auf Schildkröte katapultiert das Vieh aus seiner Hülle«, »Willst Du Münze, hüpfe gegen Block«. Außerdem hat er uns über die Boshaftigkeit diverser Echsenwesen oder der Wirkung von Pilzen aufgeklärt. Das wichtigste ist aber: Er ist immer genau dann parat, wenn Not am Mann ist. Da verzichtet er auf Urlaub, lässt in einem riesigen Schloss wirklich keinen Stein auf dem anderen und schwingt sich auf komische Reitdrachen, um schneller voran zu kommen. Super Mario ist der Mann fürs Grobe. Logo, dass auch im neusten Ableger wieder der üble Bowser seine Finger im Spiel hat. Logo, dass Prinzessin Peach erneut entführt wird. Dass aber die gesamte Galaxie in Gefahr ist, das ist sogar für Mario neu!

Der neue, alte Mario

Super Mario Galaxy macht vieles anders, ohne dabei die alten Tugenden der Reihe zu vernachlässigen: Ihr müsst wieder in einzelne Levels hüpfen, um dort Aufgaben zu erledigen. Wieder erntet ihr für jede geschaffte Mission goldene Sterne. Und je mehr Sterne ihr besitzt, desto mehr Welten werden zugänglich. Während die ersten Missionen mehr oder weniger zum Eingewöhnen an die neue Umgebung und Steuerung dienen, müsst ihr zum Schluss euer ganzes Können aufbringen, um den Schnauzbartträger sicher ans Ziel zu geleiten. Jede Welt besteht wieder aus mehreren Unterlevels, unzählige Geheimgänge und Bonusmissionen gilt es zu entdecken. Am Ende jeder Oberwelt wartet ein Zwischengegner auf euch, ganz am Schluss steht ihr – mal wieder – Bowser zum Showdown gegenüber. Soviel zum Altbekannten. Hinzu kommen so viele neue Eigenschaften, dass sich der Urheld unseres Lieblingshobbys wieder einmal unsterblich machen wird!

Den hab’ ich im Griff!

Die Steuerung von Super Mario Galaxy orientiert sich am bewährten Prinzip von The Legend of Zelda: Twilight Princess: Mit dem Nunchuck dirigiert ihr Mario durch die Gegend, die Wiimote kümmert sich komplett um alle anderen Aktionen. Drückt ihr etwa die »A«-Taste, setzt Mario zum Sprung an. Schüttelt ihr die weiße Fernbedienung, führt unser Held eine knackige Wirbelattacke aus. Diese dient dazu, Gegner zu betäuben. Logisch: Ein beherzter Sprung auf den Kopf eines Feindes klärt immer noch die meisten Probleme. Doch es gibt einige Widersacher wie die fleischfressenden Pflanzen, die ihr erst einmal betäuben müsst, um sie dann vom Bildschirm zu fegen. Ist ein Feind kurz gelähmt, müsst ihr nur noch auf ihn zulaufen, Mario setzt dann automatisch zum finalen Tritt an. Natürlich hat Mario seine Hosenbodenattacke nicht verlernt. Um diese auszuführen, springt ihr einfach kurz in die Luft, und drückt dann den Z-Knopf auf dem Nunchuck. In umgekehrter Reihenfolge führt ihr so den beliebten Rückwärtssalto aus.

Die Kamera lässt sich stufenweise drehen: Entweder drückt ihr euch mit dem digitalen Steuerkreuz in die gewünschte Perspektive. Oder aber ihr benutzt den C-Knopf auf der Wiimote; dann wird die Kamera automatisch hinter Mario positioniert. Jetzt schlagen wahrscheinlich alle die Hände über dem Kopf zusammen, die sich an die zickige Linse aus Mario 64 erinnern. Aber seid beruhigt: Ganz im Gegensatz zum 3D-Einstand des Hüpfspielstars werdet ihr die Kamera so gut wie nie nachjustieren müssen – sie funktioniert schlicht und ergreifend perfekt. Ein neues Element ist der Cursor. Überall in den Levels findet ihr glitzernden, bunten Sternenstaub, den Mario einsammeln muss. Immerhin gibt es für 50 dieser kleinen Symbole ein Extraleben. Statt aber zu jedem Staubhaufen zu Wetzen, könnt ihr einfach mit dem Wiimote-Cursor darauf zeigen. Dann wandert der kostbare Staub – egal, wie weit weg von euch er sich befindet -- automatisch in eure Tasche. Mit dem Sternenstaub lassen sich aber auch andere Sachen anstellen. Dazu kommen wir später. Nintendo ist mit der Steuerung ein echter Geniestreich gelungen: Mario lenkt sich präzise und intuitiv durch die Areale, selbst in den ungewöhnlichsten Situationen habt ihr den Kullerbauch fest im Griff. Und »ungewöhnliche« Situationen gibt es in Super Mario Galaxy sehr häufig.

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