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Tatsunoko vs. Capcom: Ultimate All-Stars im Test - Test für Wii

Anime-Pensionisten gegen Capcoms Heldenriege aus der zweiten Reihe: Was kann der Crossover-Prügler? Tatsunoko vs. Capcom: Ultimate All Stars im Test.

von Gamepro Redaktion,
01.02.2010 16:12 Uhr

Die Riesen PTX-40A und Gold Lightan verdecken glatt die LebensleisteDie Riesen PTX-40A und Gold Lightan verdecken glatt die Lebensleiste

Es ist ein ungleicher Kampf in Tatsunoko vs. Capcom: Ultimate All-Stars: In der linken Ecke steht Roll, das kleine Roboterhausmädchen aus Mega Man Legends -- rechts in der Arena der Anime-Titan Gold Lightan, der das zierliche Mädel um etliche Körperlängen überragt. Dann ertönt das obligatorische »Fight« und die Prügelei beginnt mit einer Überraschung: Roll verteilt einige Backpfeifen mit ihrem Besen, setzt den Allerwertesten des Kolosses unter Feuer und löscht den unterlegenen Gold Lightan schließlich mit einer wahren Springflut an Putzwasser. Ihr merkt schon: Einen Mangel an ausgefallenen Ideen kann man dem Wii-Prügler nicht vorwerfen.

Freakshow-Prügler

Die Kämpferriege von Tatsunoko vs. Capcom rekrutiert sich je zur Hälfte aus Helden des japanischen Animationsstudios Tatsunoko und Spielecharakteren von Capcom. Auf beiden Seiten gibt es eine eher befremdliche Auswahl, die wohl nur eingefleischte Fans zufriedenstellt. Tatsunoko schickt Animehelden aus den 70er- und 80er-Jahren in den Ring, etwa den Weltraumritter Tekkaman. Teilweise schaffen es diese Figuren erst durch das Beat ‘em Up nach Deutschland.

» Test-Video zu Tatsunoko vs. Capcom ansehen

Auch Capcom liefert einige Raritäten: Neben Veteranen wie Ryu aus Street Fighter IV haben auch Frank West aus Dead Rising oder Yami aus Okami ihren Auftritt. Das sorgt für ausgefallene und teils komische Begegnungen. Vor jedem Kampf wählt ihr zwei Prügelknaben oder -damen aus, die im Team antreten. Nur der genannte Gold Lightan und PTX-40A aus Lost Planet steigen alleine in den Ring, sind aber auch um einiges größer als die restlichen Charaktere.

Capcom as usual

Fette Effekte setzten die mächtigen Hyper Combos gebührend in SzeneFette Effekte setzten die mächtigen Hyper Combos gebührend in Szene

Das Kampfsystem haben Zocker schon in vielen Capcom-Prüglern gesehen: Normale Maulschellen und Tritte sind effektiv, nach einigen gelungenen Treffern könnt ihr aber noch mächtigere Hyper Combos vom Stapel lassen. Die sind zwar bombastisch inszeniert, langweilen aber nach dem dritten Mal. Mit der Zeit wird das Gekloppe dadurch auch arg eintönig, denn für den Sieg sind gut platzierte Hyper Combos unerlässlich. Die reiht ihr dann einfach stumpf aneinander. Per Wiimote und Nunchuk geht das locker von der Hand -- fast zu locker. Die Steuerung wurde nämlich zunächst für sechs Knöpfe entwickelt und dann für Nintendos Wii auf magere drei reduziert. Anfänger finden so schnell einen Zugang, für Profis ist das zu simpel. Die greifen am Besten gleich zum Classic-Controller. Bis auf die vereinfachte Steuerung richtet sich Tatsunoko vs. Capcom jedoch vorwiegend an erfahrene Beat ‘em Up-Freunde mit Geduld. Bis ihr die unzähligen Bonuskostüme, Endsequenzen, Zusatzcharaktere und Minispiele frei geschaltet habt, vergehen locker 40 Stunden. Wem nette Comicgrafik und schräge Charaktere als Pluspunkte genügen, der haut zu.

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