Tekken 5 im Test

Da fliegen die Füllungen wieder im hohen Bogen aus den Backenzähnen: Das »King of Iron Fist Tournament« geht in die fünfte Runde.

von Kai Schmidt,
09.06.2005 10:31 Uhr

Drängt euren Widersacher an die Arenenbegrenzung, um ihm mit ein paar gezielten Schlägen richtig zuzusetzen. Screen: Playstation 2Drängt euren Widersacher an die Arenenbegrenzung, um ihm mit ein paar gezielten Schlägen richtig zuzusetzen. Screen: Playstation 2

Elf Jahre ist es nun schon her, dass mies proportionierte Wespentaillen-Figuren in den Spielhallen für Aufruhr sorgten: Das erste Tekken-Spiel beeindruckte die Spielergemeinde damals mit sensationeller Grafik und schneller Action. Nun kehren die Helden und Bösewichte der Reihe, die trotz der Nummer Fünf im Titel wegen des nicht offiziell gezählten Tekken Tag Tournaments eigentlich schon in die sechste Runde geht, in die Videospiel-Kampfarena zurück. Die Hintergrundstory ist schnell erzählt: Durch eine Explosion wird der in einem unterirdischen Gefängnis vor sich hin vegetierende, mit unheimlichen Mächten im Bunde stehende Vater des stark gealterten Tekken-Oberschurken Heihachi Mishima befreit. Um die Weltherrschaft an sich zu reißen, hebt der Dämonen-Opa ein neues »King of Iron Fist«-Turnier aus der Taufe, in dessen Verlauf er sich der stärksten Kämpfer entledigen will, die sich ihm auf seinem Weg zur Macht in den Weg stellen könnten.


Genre: Action
Release: 27.06.2005

Prügel-Grundlagen

Nahaufnahme der toll modellierten Spielfiguren: Vor Beginn des Kampfes werden beide Kontrahenten noch einmal wirkungsvoll aus der Nähe vorgestellt. Screen: Playstation 2Nahaufnahme der toll modellierten Spielfiguren: Vor Beginn des Kampfes werden beide Kontrahenten noch einmal wirkungsvoll aus der Nähe vorgestellt. Screen: Playstation 2

Wer schon einmal einen Tekken-Teil gespielt hat, wird sich sofort zurechtfinden - die Steuerung hat sich seit der ersten Episode nämlich kaum verändert. Die vier Haupt-Tasten des Controllers sind den Armen und Beinen eures Kämpfers zugeordnet, und die Schulter-Tasten könnt ihr im Optionsmenü ganz nach Wunsch mit Griffen belegen. Im Gegensatz zum vierten Teil, in dem Namco Höhenunterschiede und Hindernisse in die Arenen einbaute, kloppt ihr euch diesmal wieder auf flachen Ebenen. Begrenzt werden die Kampfschauplätze von Mauern oder Zäunen, die ihr zu eurem Vorteil einsetzen könnt, indem ihr euren Gegner dort in die Enge treibt und mit Schlägen eindeckt. Die insgesamt 30 Kämpfer bieten für jeden was: Einsteiger kommen bestens mit Charakteren wie dem Bruce-Lee-Verschnitt Law oder der Kapoeira-Kämpferin Christie und ihren simplen Kombos klar, während sich fortgeschrittene Prügelknaben an etwas komplizierter zu beherrschenden Figuren wie Yoshimitsu oder dem Neuzugang Raven versuchen. Wo wir gerade bei Neuzugängen sind: Bei Tekken 5 erwarten euch drei neue Kämpfer. Raven ist ein afroamerikanischer Ninja-Meister, der für den Geheimdienst arbeitet, Asuka Kazama ein zierliches Mädchen, das Rache für einen zerstörten Dojo und ihren schwer verletzten Vater will, und der zwielichtige Feng Wei sucht beim Turnier nach einer magischen Schriftrolle, die ihn zum größten Kämpfer aller Zeiten machen soll.


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