The Solus Project - So läuft die PS4-Version & der PSVR-Modus

Im Test der PS4-Version von The Solus Project fallen uns die gleichen Probleme wie auf der Xbox One auf.

von Mirco Kämpfer,
22.09.2017 18:00 Uhr

The Solus Project gibt es für PS4. Wir haben es ausprobiert.The Solus Project gibt es für PS4. Wir haben es ausprobiert.

Im Juli 2016 erschien das Survival-Adventure The Solus Project für Xbox One. Die Konsolenversion hatte im Vergleich zum PC-Pendant allerdings mit heftigen Rucklern und langen Ladezeiten zu kämpfen. Diese Atmosphäre-Dämpfer führten in unserem GamePro-Test zu einer Wertung von 78 Punkten.

Inzwischen hat es das Spiel auch auf die PS4 geschafft. Ein Jahr mussten Fans darauf warten. Da stellt sich natürlich die Frage, ob die Entwickler die Zeit sinnvoll genutzt und Anpassungen vorgenommen haben. Nachdem wir die PS4-Version angespielt haben, müssen wir euch aber leider enttäuschen.

Kleinere technische Probleme auch auf PS4 (Pro)

Sowohl auf der PS4 (Slim), als auch auf der PS4 Pro kommt es ebenso wie auf der Xbox One immer wieder zu Einbrüchen der Bildrate und teils heftigen Rucklern - trotz des eher gemächlichen Spaziergangtempos. Hinzu gesellen sich Popup-Effekte: Gelegentlich ploppen Umgebungsobjekte wie Steine, Dokumente oder Crafting-Items in der Distanz auf.

Darüber hinaus wird auch die PS4-Version von den langen Ladezeiten zwischen einzelnen Abschnitten nicht verschont. All diese Probleme schaden der eigentlichen gelungenen Survival-Atmosphäre, weswegen wir der PS4-Version die gleiche Wertung geben wie auf Xbox One - 78 Punkte. Unseren Test zu The Solus Project haben wir dementsprechend angepasst. Übrigens müsst ihr erneut auf deutsche Texte verzichten - The Solus Project gibt's weiterhin nur auf Englisch.

PSVR-Modus ausprobiert

Inzwischen konnten wir The Solus Project auch mit PlayStation VR ausprobieren. Dafür benötigt ihr zwingend zwei Move Controller, anschließend könnt ihr den VR-Modus im Hauptmenü starten und diverse Einstellungen vornehmen. So könnt ihr euch beispielsweise laufend oder per Teleportation fortbewegen.

In VR läuft das Spiel angenehm flüssig, allerdings auch in extrem heruntergeschraubten Grafikdetails. Die Umgebungen sind stellenweise nicht wieder zu erkennen, zudem müsst ihr euch mit starkem Kantenflimmern anfreunden.

Immerhin: Das Mittendringefühl sorgt für eine tolle Immersion. Dass allerdings die Motion Controller auch im Spiel zu sehen sind und nicht etwa durch modellierte Hände ersetzt werden, stört ein wenig die Atmosphäre. Ganz rund läuft der Weltraumausflug übrigens auch mit PSVR nicht. Ein Bug führte während unseres Tests etwa dazu, dass wir bis zur Brust im Boden steckten und uns nur noch langsam fortbewegen konnten. Ein Neustart behob das Problem. Zwar dürft ihr das gesamte Spiel mit PSVR zocken, euch erwartet aber ein eher durchwachsenes VR-Erlebnis.


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