Fazit: The Town of Light im Test - Der Horror einer wahren Geschichte

GameStar Plus Logo
Weiter mit GameStar Plus

Wenn dir gute Spiele wichtig sind.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe für Rollenspiel-Helden, Hobbygeneräle und Singleplayer-Fans – von Experten, die wissen, was gespielt wird. Deine Vorteile:

Alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Frei von Banner- und Video-Werbung
Einfach online kündbar

Fazit der Redaktion


Dom Schott
@R3nDom
The Town of Light ist eines dieser Spiele, dass man entweder als unvergesslichste Spielerfahrung 2017 einrahmt, oder gelangweilt und unterfordert vorzeitig beendet. Im Kern ist es ein klassischer Walking Simulator, es gibt nur wenig Gameplay-Abwechslung. Und so verlässt sich der Titel im Grunde darauf, dass wir von unserer Neugierde getrieben jeden Raum der Nervenheilanstalt erkunden, um Sequenz um Sequenz die Geschichte der Protagonistin kennenzulernen. Wer für solch langsames Storytelling keine Geduld hat, der wird schnell die Lust am Spiel verlieren.

Auf der anderen Seite schafft es The Town of Light allerdings auch, seinem unheimlichen Schauplatz auf eine Weise Leben einzuhauchen, die manchmal fast schon unangenehm real wirkt. Während andere Spiele nur allzu gerne Psychiatrie-Patienten als "verrückte, brutale Gegner" inszenieren, führt uns The Town of Light hinter die Kulissen und erzählt auf sehr eindringliche Weise, wie es früher einmal wirklich war. Mich hat dieses dreistündige Abenteuer sehr berührt und gleichermaßen erschüttert, daher möchte ich unbedingt noch einmal auf die Triggerwarnung im Artikel hinweisen. "Adult Content" ist bei einem solchen Spiel, das aus irgendeinem Grund ab 16 Jahren freigegeben ist, als Warnung schlicht nicht ausreichend.

2 von 3

nächste Seite


zu den Kommentaren (3)

Kommentare(2)
Kommentar-Regeln von GamePro
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.