The Bard's Tale im Test

Hier gibt es mehr als simple Metzelei: Die Geschichte des Barden steckt voller satirischem Humor!

von Benjamin Blum,
05.04.2005 15:24 Uhr

Im Nahkampf kommt ihr mit dumpfem Knopfgehämmer nicht weiter - ihr müsst beharrlich Blocken und Ausweichen. Screen: XboxIm Nahkampf kommt ihr mit dumpfem Knopfgehämmer nicht weiter - ihr müsst beharrlich Blocken und Ausweichen. Screen: Xbox

Schon bei Betrachtung der Spielmechanik wird schnell klar: The Bard's Tale hat nichts mit dem gleichnamigen C64-Klassiker zu tun, sondern ist ein Action-Rollenspiel, das stark an Titel wie Baldur's Gate: Dark Alliance und Champions of Norrath erinnert. Ihr schnetzelt euch mit dem Barden aus der Vogelperspektive durch gegnerverseuchte Levels, um eine attraktive Prinzessin zu befreien, die vom Schurken Fionnoach in einem Turm gefangen gehalten wird. Die Bedienung ist simpel: Ihr wählt zuerst eure Waffen über praktische Ringmenüs aus und attackiert dann in Echtzeit mit Schwert oder Bogen Gegner wie Wölfe oder die Goblin-ähnlichen Trow. Das Magie-System funktioniert ebenfalls über Ring-Menüs: Damit setzt ihr Zaubersprüche wie »Heilung« ein oder spielt ein Lied auf eurer magischen Laute, um einen Gefährten zu beschwören. Besiegte Feinde hinterlassen nicht nur Silberstücke, die ihr in Dörfern für neue Ausrüstung ausgebt, sondern bringen auch Erfahrungspunkte: Bei einem Stufenanstieg erhöht ihr dann die Grundwerte des Helden und erlernt neue Talente. The Bard's Tale erinnert aber nicht nur spielerisch, sondern auch grafisch an Titel wie Baldur's Gate: Dark Alliance, da die Entwickler die gleiche Engine verwendet haben.


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