The Elder Scrolls IV: Oblivion im Test

Ob das Erkunden der riesigen Spielwelt, die Verwandlung in einen Vampir oder der Ärger mit der verpatzten Lokalisierung: Der Test dieses Mega-Rollenspiels hat uns gleichermaßen gefesselt und gefordert.

von Benjamin Blum,
24.03.2006 13:17 Uhr

Dieser MINOTAURUS ist nicht gut auf uns zu sprechen und zieht seinen Hammer. Wir wählen unseren Zweihänder und stürzen uns in den Echtzeit-Kampf. SCREEN: XBOX 360Dieser MINOTAURUS ist nicht gut auf uns zu sprechen und zieht seinen Hammer. Wir wählen unseren Zweihänder und stürzen uns in den Echtzeit-Kampf. SCREEN: XBOX 360

Die Spiele der Elder Scrolls-Reihe waren schon immer etwas Besonderes – da macht auch Oblivion keine Ausnahme. Woran man das merkt? Ganz einfach: Am Tag, nachdem die Testmuster verteilt wurden, kommt jeder Redakteur mit einer anderen Geschichte ins Büro: Jens erzählt irgendwas von einem Dorf mit unsichtbaren Bewohnern, denen er (durchaus sichtbare) Einrichtungsgegenstände gestohlen hat. André dagegen, der sich mit seinem Magier durch die Gladiatorenarena der Kaiserstadt gekämpft hat, wird nach seinem Sieg von einem persönlichen Fan auf Schritt und Tritt verfolgt. Benny wiederum, der eigentlich der Hauptstory folgen wollte, musste fünf Stunden Spielzeit investieren, um eine Hexe zu überzeugen, damit sie ihn von seinem unfreiwilligen Dasein als Vampir erlöst. Wie ihr merkt, stellt sich bei Oblivion nicht zwangsläufig die Frage: »Wie weit bist du?« Stattdessen fragen sich die Kollegen: »Was hast du gestern gemacht? Was ist dir passiert?« Denn im Gegensatz zu linearen Rollenspielen wartet bei Oblivion abseits der Story-Missionen eine über 40 Quadratkilometer große Spielwelt mit enormen Möglichkeiten und so manchem unvorhergesehenen Ereignis auf euch.


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