The Witcher 3 - DLCs weiterhin gratis, Story-Erweiterungen möglicherweise kostenpflichtig

In einem Interview hat sich Marcin Iwinski, der Chef des Entwicklerstudios und Publishers CD Projekt, über die DRM-Politik und kostenfreie Download-Inhalte für The Witcher 3 geäußert, auch im Hinblick auf die Xbox One-Fassung.

von Philipp Elsner,
19.06.2013 13:55 Uhr

In The Witcher 3: Wild Hunt legt ish Geralt auch mit Sirenen an.In The Witcher 3: Wild Hunt legt ish Geralt auch mit Sirenen an.

CD Projekt, das Unternehmen hinter der Witcher-Reihe, ist für seine kundenfreundliche Haltung gegen DRM-Maßnahmen und kostenfreie DLCs bekannt. Mit gog.com betreibt man auch eine umfangreiche Download-Sammlung von Spiele-Klassikern und verzichtet dabei ebenfalls auf jeglichen Kopierschutz.

In einem Interview mit RPS hat sich nun Marcin Iwinski, der Chef des Entwicklerstudios und Publishers über die DRM-Politik und kostenfreie Download-Inhalte für The Witcher 3: Wild Hunt geäußert. Demnach könnte das Unternehmen seine radikale Haltung für DRM-Freiheit und kostenlose Inhalte aufgrund der Xbox One aufweichen.

Bezüglich der PC-Fassung beruhigt Iwinski: »PC-Spieler brauchen sich keine Sorgen zu machen. Wir werden The Witcher 3 komplett ohne Kopierschutz via gog.com veröffentlichen und auch auf Steam.« Ganz anders sieht es hingegen bei der Version für Xbox One aus: »Es gibt viele Leute, die mit dem Online-Kopierschutz der Xbox One einverstanden sind. Sie kaufen die Konsole und wollen einfach spielen - warum sollten wir ihnen diese Option nicht bieten?«

Gleichzeitig stellte er klar, dass weder im Bezug auf DRM noch auf gratis Download-Inhalte für die NextGen-Konsole das letzte Wort gesprochen sei. »Wir wissen noch nicht, wie es letztlich aussehen wird. Die Dinge können sich noch ändern. Von unserem Standpunkt aus werden wir immer die nutzerfreundlichste Variante wählen.« Doch die hänge im Falle der Xbox One von Microsoft ab.

»Wir können noch nicht ins Detail gehen, aber alle Updates und DLCs werden weiterhin kostenlos bleiben. Wir müssen aber abwarten, was der Plattformhersteller erlaubt und was wir für NextGen-Konsolen gratis anbieten können. Auf den Konsolen gibt es andere Geschäftsmodelle«, so Iwinski. Kurz darauf relativiert er seine Aussage wieder ein bisschen: »Sollten wir ein größere Erweiterung machen, erwarten wir, dass die Spieler bereit sind, dafür zu zahlen. Aber wir bieten einen entsprechenden Gegenwert. Ich denke 15 bis 20 US-Dollar sind ein fairer Preis für neues Gameplay. Zusätzliche Waffen, Fixes und so weiter sind natürlich im Hauptspiel inbegriffen.«

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